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Wintersonnenwende - Die Jagd nach den sechs Zeichen des Lichts

Fantasyfilm über einen englischen Teenager, der auserwählt ist, den Mächten der Finsternis die Stirn zu bieten.


Wintersonnenwende - Die Jagd nach den sechs Zeichen des Lichts

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Erhältlich seit:
18.02.2008

Originaltitel: The Seeker - The Dark Is Rising

Fantasy/ Abenteuer

USA 2007
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 12

Alexander Ludwig
Ian McShane
Frances Conroy

Regie: David L. Cunningham
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Der Auftakt einer großen Fantasy-Saga nach Susan Coopers erfolgreichen Jugendbestsellern eröffnet den ewigen Kampf zwischen den Kräften des Lichts und der Dunkelheit. Mittendrin: Ein normaler Junge, der sich dem Bösen entgegenstellt.

Will taucht ein in eine fremde Welt (Foto: Fox) Großansicht

Will taucht ein in eine fremde Welt (Foto: Fox)

Kinotouristen, die gern nach "Narnia" reisten, sollten auf ihrer Fantasy-Landkarte einen neuen Eintrag vornehmen: Das Legenden umrankte britische Cornwall, wo der Sage nach bereits König Artus seine Getreuen um sich scharte. "Wintersonnenwende" erzählt die Geschichte von Will Stanton (Alexander Ludwig), der am Vorabend seines vierzehnten Geburtstags erfährt, dass er einer der "Uralten" ist, der letzte Kämpfer des Lichts in einer Ahnenreihe furchtloser Krieger, die sich dem unerbittlichen Kampf gegen die Macht der Finsternis verschrieben haben.

Die dunklen Kräfte haben sich ein letztes Mal erhoben, um die Menschheit für immer zu unterwerfen. Will, der mit einer mächtigen Gabe geboren wurde, wird vor eine beinahe unlösbare Aufgabe gestellt: Er begibt sich auf eine lange, gefährliche Reise, um die sechs magischen Zeichen des Lichts zu finden, die den bevorstehenden Kampf gegen das Böse entscheiden werden.

Maggie versucht mit allen Mitteln Will zu verführen (Foto: Fox) Großansicht

Maggie versucht mit allen Mitteln Will zu verführen (Foto: Fox)

Königliche Traditionen

Während er als Zeichensucher eine Serie geheimnisvoller Spuren aufdeckt, trifft er auf zahlreiche Verbündete und Feinde; er muss große Gefahren meistern und überquert die Grenzen von Zeit und Raum. Will wird auf seiner Mission mit wunderbaren Entdeckungen belohnt und strebt danach, das nötige Wissen zu erwerben, um sich den gigantischen Herausforderungen in der Tradition König Artus' zu stellen.

"Wintersonnenwende" basiert auf dem zweiten Teil der Jugendbuchserie der englischen Schriftstellerin Susan Cooper, der damit 1973 ein junger Klassiker im Geist der Oxford-Könige von J.R.R. Tolkien und C.S. Lewis gelang. Neueste Effektwundertechnik erschafft atemberaubende Zauberduelle, pittoreske Welten und ein mitreißendes Abenteuer quer durch die Zeit.

Wintersonnenwende - Die Jagd nach den sechs Zeichen des Lichts

Fantasyabenteuer über einen Jungen, der die Weltverdunkelungspläne eines mythischen Bösewichts durchkreuzt.

Im Sog der tolkienschen "Ring"-Euphorie durchkämmten alle Hollywood-Majors die Bibliotheken, um ein potenzielles Fantasy-Franchise für jugendliche Zielgruppen zu finden. Der Startschuss zu diesem hier adaptiert das zweite Buch in Susan Coopers Mitte der Sixties begonnenem fünfbändigem Zyklus über den ewigen Kampf zwischen den Mächten des Lichts und der Dunkelheit. Wie schon in der russischen Variante ("Die Wächter der Nacht") fällt dabei auch am südenglischen Schauplatz einem Jungen die Schlüsselrolle zu. Teenager Will (Alexander Ludwig) hat viele Geschwister, fühlt sich unsichtbar, in der Kinderschar vernachlässigt, bis sich am 14. Geburtstag seine Welt verändert. Zuerst geht im Schulbus, in Gegenwart der hübschen Maggie, die Sonne auf. Dann versammeln sich Raben verschwörerisch auf den Bäumen, taucht im Nebel des Parks das berittene Böse auf, der ominöse Reiter, der die Erde in ewige Finsternis stürzen will. Einer alten Prophezeiung zufolge kann nur der siebte Sohn eines siebten Sohns den an "Sleepy Hollow" erinnernden Kapuzenmann aufhalten. Wie ein paar ältere, mythologisch eingeweihte Bewohner einer englischen Kleinstadt wissen, ist Will dieser Auserwählte. Er allein kann die versteckten, auch vom Reiter gesuchten sechs Zeichen finden, die der Dominanz der Dunkelheit ein Ende setzen könnten. Nach einer witzigen Einführung in die familiäre Situation des jugendlichen Helden alterniert das Drehbuch von "Trainspotting"-Scripter John Hodge zwischen den Treffen der "Uralten", die Will mit seiner Berufung vertraut machen, den Spontaneinsätzen zur Bergung der Zeichen, die Will und sein Zeitreiseteam mehrfach in die Vergangenheit führen, und den Auftritten des Reiters, der trotz steigender Macht nur auf seine Raben und eine mysteriöse Verbündete zählen kann.

Der erzählerische Rhythmus ist dabei sprunghaft, die Passivität der Führer von Licht und Dunkelheit im Einsatz ihrer im Dialog angekündigten "großen Kräfte" für den Zuschauer nicht transparent - und trotzdem überzeugt "Wintersonnenwende" durch visuelle Kompetenz. Wills Erstkontakt mit dem Reiter wie auch eine Schlangenattacke sind aggressiv und einfallsreich inszeniert, die schwarzen Begleitschwaden des Reiters sehr atmosphärisch realisiert. Und weil der Bedrohungsfaktor, verglichen mit dem finsteren Tyrannen aus dem "Potter"-Universum, reduziert ist, wird "Wintersonnenwende" gerade für engagierte Weltretter unterhalb der 12-Jahres-Schwelle unterhaltungstauglich. kob.

Darsteller:  Alexander Ludwig   als Will Stanton
  Ian McShane   als Merriman Lyon
  Frances Conroy   als Miss Greyhorne
  Christopher Eccleston   als Der Reiter
  Gregory Smith   als Max
  Amelia Warner   als Maggie Barnes
  James Cosmo   als Dawson
  Jim Piddock   als Old George
  Drew Tyler Bell   als James
 
Regie:  David L. Cunningham  
Buch:  John Hodge  
Musik:  Christophe Beck  
Kamera:  Joel Ransom  
Produzent:  Marc E. Platt  
 

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