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Wir sind keine Engel

Klassische schwarze Komödie mit Humphrey Bogart, Peter Ustinov und Aldo Ray als entflohene Zuchthäusler.


Wir sind keine Engel

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Erhältlich seit:
10.11.2005

Originaltitel: We're No Angels

Komödie

USA 1955
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 12

Humphrey Bogart
Aldo Ray
Sir Peter Ustinov

Regie: Michael Curtiz
Paramount Home Entertainment

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Den drei Häftlingen Joseph, Albert und Julius gelingt an Weihnachten die Flucht von der Teufelsinsel. Während sie in einer französischen Kolonialstadt auf ein Schiff warten, wollen sie einen Laden ausrauben, um sich Proviant und Kleidung zu verschaffen. Doch wider Erwarten fassen sie Zuneigung zu den Betreibern und deren 18-jähriger Tochter. Als dann der hochnäsige Besitzer des Ladens mit dem jungen Paul auf der Bildfläche erscheint, beschließen sie, ihre "Gastfamilie" mit Hilfe der Giftschlange Adolf von diesen Plagen zu befreien.

Schwarze Komödie von Meisterregisseur Michael Curtiz ("Casablanca"), der für die Rollen der entflohenen Zuchthäusler auf die Starbesetzung Humphrey Bogart, Peter Ustinov und Aldo Ray zurückgreifen konnte. Deren Zusammenspiel funktioniert perfekt und nicht zuletzt dank witziger Einzeiler entwickeln sich die Bösewichter zu echten Sympathieträgern, deren Beseitigung des "Ekelpakets" Basil Rathbone der Zuschauer nur begrüßen kann. Das 1989 entstandene Remake von Neil Jordan bleibt trotz Sean Penn und Robert De Niro um Längen hinter dem Charme und Witz des Originals zurück.

Darsteller:  Humphrey Bogart   als Joseph
  Aldo Ray   als Albert
  Sir Peter Ustinov   als Jules
  Joan Bennett   als Amelie Ducotel
  Basil Rathbone   als André Trochard
  Leo G. Carroll   als Felix Ducotel
  John Baer   als Paul Trochard
  Gloria Talbott   als Isabelle Ducotel
  Lea Penman   als Mme. Parole
  John Smith   als Schiffsarzt Arnaud
 
Regie:  Michael Curtiz  
Buch:  Ranald MacDougall  
Musik:  Friedrich Hollaender  
Kamera:  Loyal Griggs  
Produzent:  Pat Duggan  

Filmische X-Mas-Legenden

Etliche heiß ersehnte Filmlegenden kehren regelmäßig um die Weihnachtszeit wieder - und jedes Jahr verpasst man sie wegen familiärer Verpflichtungen. Aber genau dafür gibt's ja die DVD.

Zwischen Weihnachten und Neujahr quillt der Fernseher über vor wunderbaren Filmen. Großansicht

Zwischen Weihnachten und Neujahr quillt der Fernseher über vor wunderbaren Filmen.

Sie kennen das: Man weiß, dass bestimmte lieb gewonnene Filme mit schöner Regelmäßigkeit im Fernsehen wiederholt werden. Und zwar speziell zwischen den Jahren - und sonst eben nie. Man freut sich ewig im Voraus darauf - und trotz mehrerer Erinnerungsmails und kleiner gelber Zettel an diversen Türen und Spiegeln wird die Ausstrahlung voll verpasst.

Zugegeben: "Dinner for One" funktioniert nur richtig am Silvesterabend, genauso wie Weihnachten mit der Familie vom Becker Heinz nur am Heiligabend geht. Für den ganzen Rest gibt's aber Gott sei Dank die DVD, dank derer man von den Feiertagsvorbereitungen einfach mal eine Auszeit nehmen kann.

Ein echter Märchenklassiker Großansicht

Ein echter Märchenklassiker

"Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"

Immer wieder schön: das Märchen von Aschenputtel in der etwas abgewandelten Version "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" aus den tschechischen Barandov-Studios, die bis in die 80er Jahre hinein als europäische Topadresse für erfolgreiche Märchenfilme und TV-Kinderserien galten.

Hier sind es ebenjene drei Haselnüsse, die das hart arbeitende Aschenbrödel Bekanntschaft mit dem Prinzen machen lassen. Poetischer war wohl kaum eine Märchenverfilmung. Das Tolle dabei: Der Film funktioniert auch nach über 30 Jahren noch.

Zeitreisen auf eigene Gefahr Großansicht

Zeitreisen auf eigene Gefahr

"Die Zeitmaschine"

Ebenfalls fester Bestandteil des weihnachtlichen TV-Programms: ein Klassiker des Science-Fiction-Films, "Die Zeitmaschine" von 1960. Der Engländer George reist mit einer von ihm konstruierten Zeitmaschine immer weiter in die Zukunft, bis er im Jahr 802701 landet.

Die Menschheit hat sich in zwei Rassen weiterentwickelt: die Eloi und die feindseligen Morlocks. Letztere bringen die Zeitmaschine in ihre Gewalt, und George muss sich etwas einfallen lassen, um zurückkehren zu können. Das Besondere ist hier das Making-of, das in eine Spielhandlung eingebettet ist.

Nie erreicht: das Wagenrennen Großansicht

Nie erreicht: das Wagenrennen

Der Klassiker: "Ben Hur"

Eines ganz anderen Gefährts bedient sich Judah "Ben Hur". Doch bevor Charlton Heston im berühmtesten Wagenrennen der Filmgeschichte antreten kann, wird er erstmal auf die Galeere geschickt. Der zu Unrecht Verurteilte schwört Rache, und einige Zeit später steht er tatsächlich wieder seinem Widersacher Messala gegenüber.

William Wylers Epos hält bis heute zusammen mit "Titanic" und "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" den Rekord der meisten gewonnenen Oscars: elf Stück.

Das Team zwischen Gut und Böse Großansicht

Das Team zwischen Gut und Böse

"Wir sind keine Engel"

Derer gab's 1955 für "Wir sind keine Engel" zwar keine, dafür kommt uns Humphrey Bogart aber zur Abwechslung mal komisch. Gemeinsam mit zwei anderen Häftlingen ist Joseph (Bogart) aus dem Gefängnis abgehauen. Nachdem sie sich bis zu einer Kleinstadt durchgeschlagen haben, wollen sie eigentlich nur Kleidung und Essen stehlen und dann wieder verschwinden.

Die Tochter des Händlers hat es ihnen jedoch angetan, und sie können ihre ganz spezielle Hilfe anbieten, als der Besitzer des Ladens auftaucht und für miese Stimmung sorgt.

Zeitgeschichte mit Tränengarantie Großansicht

Zeitgeschichte mit Tränengarantie

"Doktor Schiwago"

Weitaus tragischer geht es in "Doktor Schiwago" zu. Der russische Arzt ist mit einer standesgemäßen Frau verheiratet, als er Lara, die Frau eines politischen Aktivisten, kennenlernt. Hin und her gerissen zwischen Moral und Abenteurertum, gerät er in die Wirren der russischen Revolution.

Omar Sharif konnte zwar schon 1962 mit seinem ersten englischsprachigen Film, "Lawrence of Arabis", eine Oscar-Nominierung einheimsen, richtig bekannt wurde er aber erst drei Jahre später in dieser Boris-Pasternak-Verfilmung.

Bäuerliches vom Spezialisten Vilsmaier Großansicht

Bäuerliches vom Spezialisten Vilsmaier

"Der Bergkristall"

Zum Schluss wird's noch einmal heimatlich-beschaulich in Joseph Vilsmaiers Bergdrama "Bergkristall": Sebastian und Susanne stammen aus zwei verfeindeten Dörfern. Einige Jahre nach ihrer Heirat kehrt Susanne in ihren Heimatort zurück.

Ihre beiden Kinder können ihren Vater nur noch besuchen, und bei einer ihrer Wanderungen werden sie von einem Unwetter überrascht. Die Legende über einen Bergkristall lässt sie die Hoffnung auf Rettung und die erneute Zusammenführung ihrer Eltern nicht verlieren.

Womit wir wieder beim Thema Weihnachten gelandet sind. Hoffnung: Darum geht's ja gerade beim frohen Fest. Religiös betrachtet sogar für die ganze Menschheit - und individuell betrachtet bleibt ja immer noch die Hoffnung, wenigstens diesmal die heiß ersehnte Super Special Edition Complete Collection geschenkt zu bekommen. Frohe Weihnachten!

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Sir Peter Ustinov

Sein dümmlich verschlagener römischer Kaiser Nero in "Quo Vadis?" war nur eine der Glanzrollen des 1990 geadelten Sir Peter Ustinov....