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Wir verstehen uns wunderbar

Charmante Komödie um ein einstiges Glamour-Traumpaar, das sich im Zorn trennte und nach 30 Jahren die alte Liebe neu entdeckt.


Wir verstehen uns wunderbar

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Erhältlich seit:
18.09.2008

Originaltitel: Désaccord parfait

Komödie

Frankreich 2006
Laufzeit: 88 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Charlotte Rampling
Jean Rochefort
Isabelle Nanty

Regie: Antoine de Caunes
EuroVideo Bildprogramm

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Charmante Komödie um ein einstiges Glamour-Traumpaar, das sich im Zorn trennt und nach 30 Jahren die alte Liebe neu entdeckt.

Alice ist noch immer eine attraktive Frau (Foto: Movienet) Großansicht

Alice ist noch immer eine attraktive Frau (Foto: Movienet)

Schauspielerin Alice (Charlotte Rampling) und Regisseur Louis (Jean Rochefort) waren ein von den Medien gefeiertes Traumpaar in den 60er und 70er Jahren. Doch wegen seiner Untreue trennte sie sich.

Die Engländerin ging zurück nach London, machte sich einen Namen als Shakespeare-Darstellerin auf der Bühne und heiratete den reichen Lord Evelyn Gaylord (Ian Richardson), der künstlerisch begabte Sohn fasst Fuß im Big Business. Alles scheint geordnet. Doch 30 Jahre später taucht Louis unvermittelt bei der Ex auf. Die wehrt seine Avancen und Entschuldigungen zuerst kühl ab, die Fetzen fliegen, doch die alte Liebe flammt wieder auf.

Louis bringt Alice nach langer Zeit wieder zum Lachen (Foto: Movienet) Großansicht

Louis bringt Alice nach langer Zeit wieder zum Lachen (Foto: Movienet)

Schlacht der Geschlechter

Im Stil klassischer Screwball-Komödien inszeniert Antoine de Caunes eine witzige Geschlechter-Schlacht zwischen Charlotte Ramplings sarkastischer Diva und Jean Rocheforts alterndem Schwerenöter. Die perfekt auf seinen weiblichen Star zugeschnittene, reife Love-Story ist auch mal burlesk, aber immer charmant.

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Charmante Komödie um ein einstiges Glamour-Traumpaar, das sich im Zorn trennte und nach 30 Jahren die alte Liebe neu entdeckt.

Sie ist eine der profiliertesten europäischen Schauspielerinnen und wird mit jedem Film noch besser, obgleich man eine Steigerung kaum für möglich hält: Charlotte Rampling. Die Rolle der ironischen Alice d'Abanville hat ihr Antoine de Caunes auf den Leib geschrieben. Zu Beginn zeigt er schwarz-weiß-Bilder aus den wilden 60er und 70er Jahren, die junge Filmschauspielerin Alice und der Regisseur Louis Ruinard als verliebtes Paar der Pariser Avantgarde, Medien-Darlings bis zur Trennung, weil er es mit der Treue nicht so genau nahm. Danach ging die Engländerin zurück nach London, machte sich einen Namen als Shakespeare-Darstellerin auf der Bühne und heiratete den reichen Lord Evelyn Gaylord (Nomen est Omen), der künstlerisch begabte Sohn fasst Fuß im Big Business. Alles scheint geordnet. Bis Louis plötzlich auftaucht und Chaos auslöst, nicht nur beruflich, sondern auch emotional. Erst mimt Madame die kühle Ex, aber dann brechen sie auf, die vergessen geglaubten Wunden. Mit verbalem Florett schlägt sie den Sex-Aficionado, der einst mit einer Blonden davonzog. Die Entschuldigung, dass in den 70ern doch die große Freiheit geherrscht habe, lässt sie nicht gelten.

Zwischen sarkastischer Distanz und vehementem Gefühlsausbruch laviert Rampling souverän und findet in Jean Rochefort den richtigen Gegenspieler, der jeden intelligenten Hieb pariert, wenn auch nicht immer männlich geschickt. Die beiden schaukeln sich hoch und als der nette Lord den Franzosen nach einem Schwächeanfall ins luxuriöse Heim bittet, liegt Romantik in der Luft. Die Hausherrin übernimmt die Initiative. Alte Liebe rostet nicht! Es sind nicht nur die witzigen Wortspiele dieser in der Tradition klassischer Screwball-Comedies gedrehten Inszenierung, die bestens unterhalten. Wenn Rampling mal lächelnd die Partie für sich gewinnt, dann aber ihr Lächeln in großer Traurigkeit gefriert, wenn Rochefort immer einen lockeren Spruch auf den Lippen trägt, aber sein Lack als launiger Libertin bröckelt, beide ihr Inneres verstecken, dann hat das etwas rührend-tragisches. Dass der Hund noch versehentlich Viagra frisst und der Grauschopf sich auf die eigene Lendenkraft verlassen muss, mag etwas arg burlesk sein, dem gelungenen Gesamtwerk voller Situationskomik schadet dieser Griff in die Klamottenkiste nicht. Und die britische Etikette kriegt auch ihr Fett ab ("no tie, no tea"). Bei dieser reifen Love-Story fliegen die Fetzen, dabei verstehen sich die Kampfhähne wunderbar. Warum sich nicht mal von Verrücktheit treiben lassen? Atemlose Versöhnung kann so schön sein. mk.

Wir verstehen uns wunderbar

Ihre Fans feierten sie als das glamouröse Liebespaar der 70er-Jahre - und die Überraschung war groß, als es plötzlich zur Trennung kam.
30 Jahre später begegnen sich Louis (Jean Rochefort) und Alice (Charlotte Rampling) erstmals wieder, und die kleinen Rachegelüste und ironischen Seitenhiebe seiner verflossenen Liebe werden für den alternden Casanova zu einer schmerzlichen Erfahrung. Alice hatte Louis' ständige Seitensprünge nicht mehr ertragen und sich mit adligem Gatten (Ian Richardson) und inzwischen erwachsenem Sohn (James Thiérrée) ein gemütliches Nest geschaffen.
Doch so kratzbürstig Alice und Louis sich auch geben, ihre alte Liebe scheint wenig Rost angesetzt zu haben. Etwas unbeholfen, doch völlig unverkrampft wagt das verrückte Paar noch mal ein romantisches und amouröses Abenteuer, das ihre Welt ein wenig aus den Angeln hebt ...

Quelle: EuroVideo

Darsteller:  Charlotte Rampling   als Alice d'Abanville
  Jean Rochefort   als Louis Ruinard
  Isabelle Nanty   als Rageaud
  Ian Richardson   als Lord Evelyn Gaylord
  James Thiérrée   als Paul Gaylord
  Simon Kunz   als Randall
  Raymond Bouchard   als Gilbert Carrington
  Charles Dance   als Moderator Batar
 
Regie:  Antoine de Caunes  
Buch:  Antoine de Caunes  
  Jeanne le Guillou  
Musik:  Steve Nieve  
Kamera:  Pierre Aïm  
Produzent:  Pierre Kubel  
  Marie-Castille Mention-Schaar  
 

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Features

 

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Charlotte Rampling

Auf den ersten Blick unnahbar und kühl wirkend, hat Charlotte Rampling eines der interessantesten Gesichter im Film. Stets...

 

Star

Jean Rochefort

Er gehört zu den Schauspielerlegenden Frankreichs: Im Lauf seiner fünf Jahrzehnte umspannenden Karriere war Jean Rochefort (Markenzeichen:...