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Wo ist Fred?

Pfiffige Komödie über einen jungen Mann, der sich auf ein aufreibendes Doppelleben einlässt, um die Frau seiner Träume für sich zu gewinnen.


Wo ist Fred?

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Erhältlich seit:
21.01.2011

Komödie

Deutschland 2006
Laufzeit: 111 Min.
FSK: ab 12

Til Schweiger
Jürgen Vogel
Alexandra Maria Lara

Regie: Anno Saul
Senator Home Entertainment

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Mit einem wunderbaren Ensemble um Til Schweiger, Alexandra Maria Lara und Jürgen Vogel sorgt "Kebab Connection"-Macher Anno Saul für lebensfrohes, köstlich komisches und sehr liebenswertes Comedy-Entertainment.

Die Journalistinnen Vicky und Denise mit ihren Protagonisten Ronnie und Fred sowie dessen Hobby-Krankenpfleger Alex (Foto: Senator) Großansicht

Die Journalistinnen Vicky und Denise mit ihren Protagonisten Ronnie und Fred sowie dessen Hobby-Krankenpfleger Alex (Foto: Senator)

Was tut man nicht alles für die Liebe? Man denkt sich die tollsten Geschenke aus, ist bei der Körperpflege noch einen Tick sorgfältiger als sonst und kreiert die leckersten Sieben-Gänge-Menüs, obwohl man eigentlich gar nicht kochen kann. Doch Fred, der vom "bewegten Mann" Til Schweiger gespielte Titelheld in Anno Sauls frech-frivoler Beziehungskomödie, geht sogar noch einen Schritt weiter.

Um das Herz der schönen, wenn auch etwas zickigen Mara (superb: Anja Kling aus Bully Herbigs "(T)Raumschiff Surprise") erobern zu können, macht der hemdsärmelige Polier Fred einen auf behindert. Und das kommt so: Maras rundum verwöhnt-verzogener Sohnemann bildet sich unbedingt einen von seinem Lieblings-Basketballer handsignierten Ball ein. Und der wird in der Regel am Ende des Spiels auf die Behindertentribüne geworfen.

Alex steht Fred beim Schwindeln bei (Foto: Senator) Großansicht

Alex steht Fred beim Schwindeln bei (Foto: Senator)

Ein ganz einfacher Plan

Also lässt sich Fred von seinem Kumpel Alex (amüsanter Sidekick: Jürgen Vogel) im Rollstuhl in die Arena schieben und hofft, den heiß begehrten Ball zu ergattern, um seinen Sohn in spe gefügig und Mara glücklich zu machen. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Fred fängt zwar die Kugel, doch jetzt soll er als Protagonist für eine Doku über Behinderte herhalten.

Damit beginnt für den liebestollen Mann vom Bau ein turbulentes Doppelleben, das zwar von vielen Notlügen und charmanten Schwindeleien bestimmt wird, am Ende aber für (fast) alle Beteiligten Aufregendes, Versöhnliches und Überraschendes bereithält.

In Ronnie findet Fred einen neuen Freund (Foto: Senator) Großansicht

In Ronnie findet Fred einen neuen Freund (Foto: Senator)

Total romantisch!

Nach "Barfuß" steht Hollywood-Heimkehrer Til Schweiger einmal mehr im Zentrum einer klassischen Romantic Comedy, die aber neben Romantik ganz besonders auf Slapstick-Humor und Situationskomik setzt. Während Christoph Maria Herbst alias "Stromberg" als "echter" Behinderter für die Lacher sorgt, darf Alexandra Maria Lara ("Der Untergang") als eifrige Journalistin Til Schweiger, der seinen Part mit viel Selbstironie anlegt, immer näher kommen.

Und wenn am Schluss jeder Topf sein Deckelchen gefunden hat, dann verlässt man das Kino garantiert mindestens mit einem Lächeln auf den Lippen.

Wo ist Fred?

In seiner neuen Komödie profitiert Til Schweiger von seinen exzellenten Nebendarstellern und Anno Sauls gutem Gespür für Timing.

Der "bewegte Mann" hat nicht nur an die Tür Hollywoods geklopft, man hat ihn auch eingelassen. Mit Sylvester Stallone lieferte er sich in "Driven" ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in "Lara Croft Tomb Raider - Die Wiege des Lebens" durfte er Angelina Jolie ans Latex-Leder und dann versuchte er, Clive Owen alias "King Arthur" die englische Krone streitig zu machen. Doch so richtig lieb hatten sie Til Schweiger in der Traumfabrik nie, war er doch dort nur einer von vielen und dann auch noch einer mit eigener Meinung, der nicht alles spielte, was man ihm anbot, schon gar keine Nazis. Nun hat Deutschland seinen vermutlich einzigen Star wieder für sich allein - jenen Til, denn wir hier so lieben. Einen charmanten, attraktiven Kerl, der das Herz am rechten Fleck trägt, auch wenn er dafür in seinen Filmen immer wieder einen langwierigen Prozess durchlaufen muss. Spielt er doch zunächst stets den selbstverliebten Egoisten, der erst durch andere darauf aufmerksam gemacht werden muss, was das Leben so lebenswert macht. Dieses Strickmuster machte "Knockin' On Heaven's Door" erfolgreich, und zuletzt auch "Barfuß", den Schweiger als Produzent, Autor, Regisseur, Cutter und Hauptdarsteller quasi im Alleindurchgang auf die Beine gestellt hatte.

Jetzt also "Wo ist Fred?", der ebenfalls nach bekannt-bewährtem Schema abläuft. Mit dem Unterschied, dass Schweiger dieses Mal "nur" seine Rolle spielt, also auf weitere Credits verzichtet und eher im Hintergrund die Fäden gezogen hat. Als titelgebender Fred in Anno Sauls frech-frivoler Beziehungskomödie kommt er auf die verrücktesten Ideen, wenn es darum geht, das Herz einer Angebeteten zu erobern. Im Fall der schönen, wenn auch etwas zickigen Mara (süperb: Anja Kling aus Bully Herbigs "(T)Raumschiff Surprise") macht der hemdsärmelige Polier Fred sogar einen auf behindert. Und das kommt so: Maras rundum verwöhnt-verzogener Sohnemann bildet sich unbedingt einen von seinem Lieblings-Basketballer handsignierten Ball ein. Und der wird in der Regel am Ende des Spiels auf die Behindertentribüne geworfen. Also lässt sich Fred von seinen Kumpel Alex (herrlich amüsanter Sidekick: Jürgen Vogel) im Rollstuhl in die Arena schieben und hofft, den heißbegehrten Ball zu ergattern und so seinen Stiefsohn in spe gefügig nebst Mara glücklich zu machen. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Fred fängt zwar die tolle Kugel, doch jetzt soll er als Protagonist für eine Dokumentation über Behinderte herhalten. Damit beginnt für den liebestollen Mann vom Bau ein turbulentes Doppelleben, das zwar von vielen Notlügen und charmanten Schwindeleien bestimmt wird, am Ende aber für (fast) alle Beteiligten Aufregendes, Versöhnliches und vor allem Überraschendes bereithält.

Die mit viel Slapstick angereicherte Romantic Comedy wird von drei Säulen getragen. Zunächst einmal von Regisseur Anno Saul, der sein Gespür für Timing schon bei der im Kino unter Wert geschlagenen Culture Clash Comedy "Kebab Connection" nachhaltig unter Beweis stellen konnte. Des Weiteren von den Leistungen der Nebendarsteller, wo sich neben Jürgen Vogel und Anja Kling vor allem Christoph Maria Herbst als schlitzohriger und um keinen saloppen Spruch verlegener, Rollstuhl fahrender Basketball-Fan Ronnie Bestnoten verdient. Zu guter Letzt weiß aber auch Til Schweiger seine Ausnahmestellung zu nutzen und punktet insbesondere auf der selbstironischen Ebene. So poltert er im Rollstuhl Wendeltreppen hinunter, muss als falscher Behinderte diverse Demütigungen ertragen und bekommt so gut wie jeden Gegenstand ins Gesicht, der Schmerzen verursachen kann. Nur in der Restaurantszene, wo er im Minutentakt zwischen "normaler" und Behinderten-Rolle hin- und herwechselt, tut er des Guten zu viel und stößt an seine schauspielerischen Grenzen. Schweiger-Fans bekommen dennoch, was sie erwarten, und obendrein noch eine gute Portion liebenswertes, lebensfrohes Entertainment. lasso.

Wo ist Fred?

Um seinen nervtötenden Stiefsohn-in-spe Linus zu imponieren und dessen Mutter Mara von seinen Stiefvater-Qualitäten zu überzeugen, muss der grundehrliche Polier Fred (Til Schweiger) Linus' größten Wunsch erfüllen. Nichts wünscht sich der kleine Intrigant mehr als einen Autogramm-Basketball von Alba Berlin. Der wird jedoch nach jedem Spiel immer in die Behinderten-Tribüne geworfen. Beim nächsten Basketball-Match wird Fred von seinem Kumpel Alex (Jürgen Vogel) daher im Rollstuhl auf die Behindertentribüne gefahren. Und Fred kann den Ball sogar ergattern. Doch die Freude währt nur kurz. Denn das Vereinsmanagement hat einen Imagefilm in Auftrag gegeben. Die Dreharbeiten übernimmt die Jungregisseurin Denise (Alexandra Maria Lara), die den vermeintlich stummen und hilflosen Fred gleich in ihr großes Herz schließt. Fred ist gefangen in seiner eigenen Rolle.

Quelle: Senator

Laufzeit Bonusmaterial: ca. 60 Minuten
Audiokommentar von Regisseur Anno Saul
Making Of
Interviews mit Cast & Crew
Outtakes
B-Roll
Feature "Premiere"
Kinotrailer

Quelle: Senator

Darsteller:  Til Schweiger   als Fred
  Jürgen Vogel   als Alex
  Alexandra Maria Lara   als Denise
  Christoph Maria Herbst   als Ronnie
  Anja Kling   als Mara
  Pasquale Aleardi   als Benno Held
  Tanja Wenzel   als Vicky
  Erwin Aljukic   als Niklas
 
Regie:  Anno Saul  
Buch:  Cinco Paul  
  Ken Daurio  
  Bora Dagtekin  
Musik:  Marcel Barsotti  
Kamera:  Peter Nix  
Produzent:  Philip Voges  
  Eberhard Junkersdorf  
  Dietmar Güntsche  
 

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