Buchverleger Randall wird eines Nachts von einem Wolf gebissen. Daraufhin ändert sich sein Leben schlagartig: Aus dem friedliebenden Duckmäuser wird ein willensstarker, aggressiver Mann. Dies bekommen vor allem seine untreue Frau, sein karrieresüchtiger Kollege und der aalglatte Boss Alden zu spüren. Die einzige Person, die seine Veränderung zu begreifen scheint, ist Aldens Tochter Laura. Obwohl sie Randalls fortschreitende Mutation zum Wolf mit Sorge beobachtet, läßt sie sich nicht davon abbringen ihn zu lieben.
Nach Coppola mit "Dracula" und vor Kenneth Branaghs "Frankenstein" hat sich auch Mike Nichols eines klassischen Horrorthemas angenommen. Nichols ("Silkwood") findet in seiner Version des Werwolf-Mythos hervorragende Ansätze zur Neuinterpretation, auch wenn er sich geschickt altbekannter Motive bedient. Vor allem aber überzeugen in diesem hochkarätigen, ernsten und ambitionierten Gruselfilm mit romantischen Tendenzen die Darsteller, wobei schon die Namen Nicholson und Pfeiffer ein sicheres Geschäft garantieren.