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Kaufvideo
Erhältlich seit:
05.08.2010
Originaltitel: The Wolfman
USA 2010
Laufzeit: 114 Min.
FSK: ab 16
Benicio Del Toro
Emily Blunt
Sir Anthony Hopkins
Regie: Joe Johnston
Universal Pictures Germany

Joe Johnston reanimiert mit feinem Gespür für die richtige Technik überraschend nah am Original Curt Siodmaks Horror-Klassiker um das Tier im Manne.
In den Dreißiger und Vierziger Jahren gebar Hollywood neue Monster, z. B. 1941 "Der Wolfsmensch", den Lon Chaney Jr. unsterblich machte. Jetzt ist der "Wolfman" wieder auferstanden, in Form von Benico Del Toro und unter der Regie von Joe Johnston, Spezialist in Sachen Spezialeffekte ("Jurassic Park III") und rasanter Trickaction ("Jumanji"). Dabei ist diesmal sein größter Effekt Del Toro selbst, der die Rolle des tragischen Edelmanns Lawrence Talbot perfekt ausfüllt: traurig der Blick, massig die Gestalt, geschmeidig und sprungbereit der Gang - der (Wer-)Wolf im Manne. Als sein Bruder von einer Bestie zerfleischt aufgefunden wird, bittet dessen Verlobte Gwen Conliffe (Emily Blunt) den erfolgreichen Bühnenstar (!) um Hilfe. So kehrt Talbot erstmals seit seiner Kindheit auf den heimatlich Landsitz Blackmoor zurück, den er seit dem schrecklichen Tod der Mutter nicht mehr betreten hat. Hier haust der von der Bevölkerung gefürchteter Vater Sir John (Anthony Hopkins) mit seinem treuen indischen Diener Singh (Art Malik), frönt der Jagd und schießt auch sonst auf alles, was ungebeten sein verwahrlostes Grundstück betritt.
Die Versatzstücke sind altbekannt, die Zeichen stehen auf gothic pur und auch die wichtigsten Plotmomente wurden beibehalten. Als augenfälligste Änderungen stechen die ausgebaute Rolle von Sir John ins Auge, was Hopkins die willkommene Möglichkeit gibt, als explosiver Mix aus Hannibal Lecter, "Nixon" und seinem Captain Bligh aus "Die Bounty" vom Leder zu ziehen, sowie die Tatsache, dass man die Handlung ins Viktorianische England des Jahres 1890 zurückverlegt hat. Das wiederum gestattete Produktionsdesigner Rick Heinrichs ein perfektes "Sleepy Hollow"-Szenario zu entwerfen, das dem Gruseler die entsprechende Stimmung verleiht und auch das Auftauchen von Hugo Weaving ("Matrix") als Scotland Yard Inspector Aberline rechtfertigt, jenem Mann also, der einst den notorischen "Jack the Ripper" jagte.
Genrefans kommen bei Silberkugeln, heulenden Wölfen, am Vollmond vorbeiziehenden Wolken, einem Trauerzug durch eine Pappelallee sowie farbentsättigten Bildern und Gänsehautscore voll auf ihre Kosten. Tod, Verwandlung, Wiederauferstehung, Erlösung; alles wird strikt nach Lehrbuch durchgespielt, lustvoll, blutig, gradlinig und technisch perfekt. CGI macht's möglich - und natürlich auch der Meister der Creature-Designer Rick Baker, der hier einmal mehr sein ganzes Können unter Beweis stellt. Nur einen Effekt, den kann nicht einmal er toppen, die Augenweide Emily Blunt als tragische Heldin, von der man leider viel zu wenig zu sehen bekommt. geh.
Als sein Bruder Ben verschwindet, kehrt Lawrence Talbot (Benicio Del Toro) widerwillig auf den Landsitz seines Vaters (Anthony Hopkins) zurück. Mit Bens schöner Verlobten Gwen Conliffe (Emily Blunt) sucht Lawrence nach dem Vermissten. Dabei stößt er auf die Spur einer blutrünstigen Bestie, die in Vollmondnächten auf Menschenjagd geht. Auch ein Inspektor von Scotland Yard (Hugo Weaving) will die mysteriöse Mordserie aufklären. Doch Lawrence gibt die gefährliche Suche nicht auf. Je näher er der teuflischen Kreatur kommt, desto tiefer gerät er in einen Strudel aus Wahnsinn und Mordlust ...
Quelle: Universal Pictures
- Unveröffentlichte Szenen - Erweiterte Szenen
Quelle: Universal Pictures
| Darsteller: | Benicio Del Toro | als Lawrence Talbot | |
|---|---|---|---|
| Emily Blunt | als Gwen Conliffe | ||
| Sir Anthony Hopkins | als Sir John Talbot | ||
| Hugo Weaving | als Detective Aberline | ||
| Geraldine Chaplin | als Maleva | ||
| Kiran Shah | als Wolfboy | ||
| Art Malik | als Singh | ||
| Elizabeth Croft | als Ophelia | ||
| Simon Merrells | als Ben Talbot | ||
| Emma Whelan | als Gwens Dienstmädchen | ||
| Mario Marin-Borquez | als Lawrence, jung | ||
| Asa Butterfield | als Ben, jung | ||
| Cristina Contes | als Solana | ||
| Malcolm Scates | als Metzger | ||
| Nicholas Day | als Colonel Montford | ||
| Michael Cronin | als Dr. Lloyd | ||
| David Sterne | als Mr. Kirk | ||
| David Schofield | als Constable Nye | ||
| Roger Frost | als Reverend Fisk | ||
| Rob Dixon | als Squire Strickland | ||
| Clive Russell | als MacQueen | ||
| Oliver Adams | als Zigeunerjunge | ||
| Emil Hostina | als Zigeuner/Bärenführer | ||
| Rick Baker | als Zigeuner/Erstes Opfer | ||
| Emily Cohen | als Kleines Zigeunermädchen | ||
| Jessica Manley | als Zigeunermutter | ||
| Olga Fedori | als Junge Zigeunerfrau | ||
| Lorraine Hilton | als Mrs. Kirk | ||
| Sir Antony Sher | als Dr. Hoenegger | ||
| Regie: | Joe Johnston | ||
| Buch: | Andrew Kevin Walker | ||
| Musik: | Danny Elfman | ||
| Kamera: | Alwin H. Kuchler | ||
| Produzent: | Scott Stuber | ||
| Benicio Del Toro | |||
| Rick Yorn | |||
| Sean Daniel | |||
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch, Dänisch, Finnisch, Isländisch, Norwegisch, Schwedisch
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Alternative und entfallene Szenen
- Unveröffentlichte Szenen - Erweiterte Szenen
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