Alaska 1906. Henry Casey und sein weißer Wolf, der auf den Namen "Wolfsblut" hört, helfen den Haida-Indianern bei der Suche nach Karibus. Diese für das Überleben des Stammes wichtigen Tiere wurden seit Monaten auf ihren angestammten Weidegebieten nicht mehr gesichtet. Grund hierfür ist der finstere Plan des als Pater verkleideten Banditen Leland Drury, der mit allen Mitteln versucht, die Indianer von ihrem Land zu vertreiben, um in aller Ruhe mit seinen Spießgesellen eine Goldmine ausbeuten zu können.
Obwohl dieses Sequel von "Wolfsblut" schon allein durch die Umbesetzung in der Hauptrolle - Scott Bairstow statt Ethan Hawke - etwas von seiner Attraktivität verloren hat, ist Regisseur Ken Olin bei seinem Regiedebüt ein recht beachtlicher Abenteuerfilm gelungen. Ganz in der Tradition des Hauses Disney wurde besonderer Wert auf schöne Naturaufnahmen gelegt und die Gewalt auf das nötige Minimum reduziert. Abenteuerfilmfreunde greifen geschlossen zu.