
USA, Winter 1938, die letzten drei Tage im Leben des heruntergekommenen Trinkers und Landstreichers Francis. Das Unglück des vormals treusorgenden Familienvaters und Ex-Baseball-Stars begann, als sein 13 Tage altes Baby vor 22 Jahren durch seine Schuld zu Tode kam. Danach verließ Francis seine Familie und wird seitdem von den Dämonen der Vergangenheit, die an manchen Tagen leibhaftig vor ihm stehen, gehetzt. Seine beiden einzigen Freunde, die todkranke Helen und der einfältige, krebskranke Rudi, sterben. Francis kehrt für kurze Zeit wieder zu seiner Familie zurück, wählt aber letztlich wieder das Leben auf der Straße und die vertraute Gesellschaft der Penner.
Großartige, kongeniale Verfilmung des mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Romans von William Kennedy durch Hector Babenco ("Der Kuss der Spinnenfrau"). Jack Nicholson ("Die Hexen von Eastwick", "Batman"), Meryl Streep ("Jenseits von Afrika") und der Sänger Tom Waits ("Down by Law", "Rumble Fish") bieten Leistungen, die nachhaltig im Gedächnis bleiben. Der anspruchsvoller Kinofilm verzichtet auf Klischees und verlangt vom Zuschauer, daß er sich auf den Lauf der Handlung, die Wert auf Genauigkeit und leise Zwischentöne legt, einläßt. Die feinfühlige Milieustudie sollte auch aus Imagegründen in keinem Sortiment fehlen. Mit Händlerunterstützung ein langfristig sicheres Geschäft beim anspruchsvollen Publikum.