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World Invasion: Battle Los Angeles

Bombastisches Katastrophenszenario, in dem Los Angeles zur letzten Bastion im Kampf der Menschheit gegen eine Invasion aus dem Weltall wird.


World Invasion: Battle Los Angeles

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Erhältlich seit:
14.10.2011

Originaltitel: Battle: Los Angeles

Action/ Science Fiction

USA 2011
Laufzeit: 112 Min.
FSK: ab 16

Aaron Eckhart
Michelle Rodriguez
Ramon Rodriguez

Regie: Jonathan Liebesman
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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World Invasion: Battle Los Angeles

Fotos und Meldungen von UFOs und Außerirdischen sind auf der ganzen Welt seit Jahrzehnten an der Tagesordnung, ohne dass man ihre Echtheit verifizieren oder erklären könnte, was sie zu bedeuten haben. Das ändert sich im Hier und Jetzt, als die Erde ohne Vorwarnung aus dem Weltall angegriffen wird. Eine Metropole nach der anderen geht unter und gerät in Feindeshand. In Los Angeles bildet sich das letzte Bollwerk gegen die Unterjochung der Menschheit. Ein Offizier der Marines und sein Platoon wachsen über sich selbst hinaus.

"Independence Day" hat einen neuen, hochmodernen Bruder: Das Katastrophenszenario von Jonathan Liebesman ("Texas Chainsaw Massacre: The Beginning") erinnert im Look eher an "District 9" meets "Black Hawk Down" und folgt der Prämisse Emmerichs ziemlich genau, setzt bei der Lösung der Probleme allerdings auf maximale Feuerkraft des Militärs. Mit Aaron Eckhart und "Avatar"-Amazone Michelle Rodriguez kompetent besetzt, sind es natürlich die Desaster- und Schlachtenszenen, die dem Zuschauer kaum Zeit lassen, wieder Luft zu holen.

World Invasion: Battle Los Angeles

"Independence Day", "District 9" und "Cloverfield" kreuzen sich in diesem Katastrophenthriller, in dem sich eine Gruppe U.S. Marines einer übermächtigen Invasion von Außerirdischen entgegen stellt.

Wurde Los Angeles im Kino zuletzt in Roland Emmerichs "2012" noch durch Naturkatastrophen nach allen Regeln des Spektakelkinos eingeebnet, muss die Stadt der Engel nun die zerstörerische Attacke von Aliens verkraften. Diese Zelluloid-Inkarnation von Außerirdischen erinnert an eine Mischung aus dem militärischen "Predator" und den insektenähnlichen Wesen aus "District 9". Ihren Vorbildern stehen diese Starship Troopers in Aggressivität nichts nach, und die explosive Feuerpower von sowohl ihren Flugkörpern als auch Soldaten entspricht solidem Genrestandard. Dieser Krieg um die Welt wird vom "Texas Chainsaw Massacre: The Beginning"-Regisseur Jonathan Liebesman wie ein Kriegsvideospiel im verwackelten Look von "Cloverfield" und den "Bourne"-Filmen inszeniert. Der außerirdische Feind kommt ohne Charakterisierung aus und bleibt zumeist in der Distanz und/oder durch Nebelschwaden verhüllt. Etwas genauer skizziert das Drehbuch von Chris Bertolino ("Wehrlos - Die Tochter des Generals") hingegen eine handvoll von Menschlein, die sich repräsentativ in Los Angeles mit der globalen Krise auseinandersetzen. Als Hauptfigur fungiert Aaron Eckhart ("The Dark Knight") als Staffsergeant Michael Nantz. Er will seiner militärischen Karriere gerade den Rücken kehren, als die Aliens einfallen. Sein innerer Konflikt besteht darin, dass er die Männer seines letzten Platoons im Einsatz verloren und er als einziger überlebt hat. Dass Nantz im Laufe des Überlebenskampfes gegen den übermächtigen Feind ausgiebig Gelegenheit bekommt, seine Tapferkeit und Ehre zu beweisen, versteht sich von selbst.

Zusätzliche Spannung wird mit einem Wettlauf gegen die Zeit erzeugt, da die Marines nur zwei Stunden Zeit haben, eine Gruppe von Zivilisten aus einer Polizeistation zu retten, bevor ganz Santa Monica und die dort eingenisteten Aliens mit Bomben den Erdboden gleich gemacht werden. In weiteren Rollen treten "Avatar"-Kampfamazone Michelle Rodriguez, Rapper Ne-Yo und Bridget Moynahan (dank "I, Robot" futuristisch erprobt) auf, wobei von ihnen allerdings nicht viel mehr gefordert wird, als den Aliens Saures zu geben und/oder sich fotogen im Kugelhagel zu ducken. Beides bewältigen sie ohne Beanstandungen. Aufwallungen von Emotionalität bewirken vorrangig der sich schwer in die Brust werfende Orchesterscore sowie inbrünstige Anrufe des Ehrenkodex unter Soldaten. Mag das astreine Spektakel bisweilen wie einen Militär-Rekrutierungsspot für junge Gamer aussehen, auch ältere Actionfreunde werden sich vom fast konstanten Gefechts-Getöse mit monochromatisch ausgebleichten Bildern unterhalten fühlen, wenn ihnen der Sinn nach flächendeckender Destruktion steht. ara.

Darsteller:  Aaron Eckhart   als SSgt. Michael Nantz
  Michelle Rodriguez   als TSgt. Elena Santos
  Ramon Rodriguez   als LT. William Martinez
  Bridget Moynahan   als Michele
  Ne-Yo   als Cpl. Kevin Harris
  Michael Peña   als Joe Rincon
  Lucas Till   als Corporal Grayston
  Joey King   als Kirsten
  Taylor Handley   als Simmons
  Cory Hardrict   als Coreggio
 
Regie:  Jonathan Liebesman  
Buch:  Scott Silver  
  Christopher Bertolini  
Musik:  Brian Tyler  
Kamera:  Lukas Ettlin  
Produzent:  Neal H. Moritz  
  Ori Marmur  

"The Dark Knight Rises": Rückkehr von Two-Face doch möglich

In seiner Fratze steht Batmans ganze Tragik…

Kultfigur: Kehrt Aaron Eckhart doch als Two-Face zurück im dritten Batman-Film "The Dark Knight Rises"? (Foto: Warner) Großansicht

Kultfigur: Kehrt Aaron Eckhart doch als Two-Face zurück im dritten Batman-Film "The Dark Knight Rises"? (Foto: Warner)

Harvey Dent alias Two-Face ist eine Kultfigur aus dem Batman-Universum: Sein zur Hälfte von Säure entstelltes Gesicht ist auch ein Sinnbild für den Gegensatz zwischen Bruce Wayne und dessen Alter Ego des dunklen Rächers Batman. So wie Two-Face mit dem zynisch-beliebigem Münzwurf bei seinen Handlungen zwischen Gut und Böse entscheidet, so verschwimmen auch bei Batman oft die Grenzen zwischen gerechter Rache und gnadenloser Selbstjustiz. Darum waren viele Fans enttäuscht, dass Christopher Nolan Two-Face bei seinem ersten Auftritt in der neuen Filmreihe in "The Dark Knight" gleich sterben ließ.

Doch nun hat "Two-Face"-Darsteller Aaron Eckhart in einem Fernsehinterview die Hoffnungen der Fans auf eine Rückkehr geschürt - obwohl Christopher Nolan bisher eine Rückkehr des beliebten Batman-Gegners stets ausgeschlossen hatte. Eckhart wurde gefragt: "Nur damit das klar ist: Wir werden Harvey Dent nie wieder sehen, in keiner Rückblende oder in der Fantasie einer anderen Figur - Sie werden nicht zu dieser Rolle zurückkehren?" Darauf antwortete Aaron Eckhart mit einem vielsagenden Grinsen: "Werde ich nicht? Hm, dazu kann ich unmöglich etwas sagen…"

Two-Face will nach Hause: Paris!

Zwar besteht durchaus die Möglichkeit, dass Aaron Eckhart inzwischen schlicht schrottgenervt ist von den ewigen Fragen nach Two-Face - schließlich rührt er gerade weltweit die Werbetrommel für seinen neuen Film "World Invasion: Battle Los Angeles", über den er viel lieber sprechen würde als über "Batman 3". Trotzdem klingt ein klares "Nein!" irgendwie anders. Und genügend Ideen für eine sinnvolle Erklärung von Harvey Dents möglicher Rückkehr hätte Batman-Mastermind Christopher Nolan sicher auch. Der hält Details zur Handlung von "The Dark Knight Rises" allerdings streng unter Verschluss.

Aaron Eckhart selbst beschäftigt sich indes privat mit einer Rückkehr nach Paris. Der Schauspieler hatte vor seinem Erfolg in Hollywood lange in Australien und später Südfrankreich und Paris gelebt und kürzlich seinen 43. Geburtstag in der Metropole an der Seine gefeiert. Dazu sagt Eckhart: "Ich habe seit meiner Pariser Zeit vor 20 Jahren den ganz festen Vorsatz, später wieder dort zu leben - und das werde ich auch tun."

Hoffentlich macht er vorher noch einen Abstecher nach Gotham City!

 

World Invasion: Battle Los Angeles in der Fotoshow

 

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