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World Trade Center

Erste Hollywood-Produktion, die sich unmittelbar mit dem Terroranschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 auseinandersetzt.


World Trade Center (2 Discs)

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Erhältlich seit:
06.10.2008

Drama

USA 2006
Laufzeit: 129 Min.
FSK: ab 12

Nicolas Cage
Michael Peña
Maggie Gyllenhaal

Regie: Oliver Stone
Paramount Home Entertainment

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Oliver Stones bewegendes Drama über einen Überlebenskampf, der Licht in den schwärzesten Tag Amerikas brachte.

John will sofort helfen (Foto: UIP) Großansicht

John will sofort helfen (Foto: UIP)

Geschichten genug gibt es über den 11. September. Einige, die Amerika vielleicht nicht hören möchte, viele mehr aber, die jeder sehen sollte. Wie dieses auf Tatsachen beruhende Drama über ganz normale Menschen in übermächtigen Situationen. Die Zerrissenheit von Größe behandelte Oliver Stone zuletzt in seinem Epos "Alexander". Sein neuer Film aber konzentriert sich auf das Positive im Menschen, das oft gerade in den schlimmsten Stunden am deutlichsten sichtbar wird.

Friedlich, verschlafen, wie ein Bilderbuchtag beginnt der 11. September an der amerikanischen Ostküste - auch für die Polizisten John McLoughlin (Nicolas Cage) und Will Jimeno (Michael Peña) von der New Yorker Hafenbehörde. Wie ein stiller Beobachter begleitet der Film ihren Aufbruch zur Arbeit und die Routine der morgendlichen Einsatzbesprechung.

Die Straßen sind komplett verwüstet (Foto: UIP) Großansicht

Die Straßen sind komplett verwüstet (Foto: UIP)

Eine Stadt im Trümmerregen

Dann plötzlich pulverisiert das Chaos die Normalität, als der Schatten eines Flugzeugs über die Fassade eines Hochhauses huscht und nichts mehr sein kann wie noch Sekunden zuvor. Die Kollisionen selbst zeigt Stones Film nicht, wohl aber die Atmosphäre von Verunsicherung und Verstörung, die sich über die Metropole legt.

In dieser Situation panischer Desorientierung, in der die Türme zwar brennen, den noch unerklärlichen Einschlägen aber zu trotzen scheinen, reagiert McLoughlin. Es regnet Akten und glutheiße Trümmerteile vom Himmel - Angst regiert, nicht blindes Heldentum. Gerade drei Freiwillige kann McLoughlin zum Rettungseinsatz motivieren. Mit diesen Männern dringt er in den Eingangsbereich des World Trade Center vor, während draußen die Körper der Verzweifelten auf dem Asphalt zerschmettern.

Gibt es noch irgendwo ein Lebenszeichen? (Foto: UIP) Großansicht

Gibt es noch irgendwo ein Lebenszeichen? (Foto: UIP)

Zerstörung von unfassbarem Ausmaß

Als Minuten später beide Türme einstürzen, begräbt das Inferno Tausende unter sich. Eine faszinierende, aber auch schockierende Kamerafahrt durch die Stockwerke hoch aufgetürmte, instabile Masse aus Beton, Metall und kleinen Hohlräumen bis hinauf zu den Wolken zeigt das Ausmaß der Zerstörung.

Tief verschüttet in diesem ständig einsturzgefährdeten Trümmerchaos sind auch McLoughlin und Jimeno. Eingekeilt, schwer verletzt und ohne Blickkontakt zueinander beginnen sie miteinander zu reden, versuchen dem Schmerz und dem Schlaf nicht nachzugeben, aus dem es vielleicht kein Erwachen gibt. Ihre Zeit des Leidens und der Hoffnung wie auch die ihrer Frauen (Maria Bello, Maggie Gyllenhaal) und der scheinbar aussichtslose Kampf um ihre Rettung steht im Mittelpunkt dieses Films.

Alison hofft, dass ihr Mann noch am Leben ist (Foto: UIP) Großansicht

Alison hofft, dass ihr Mann noch am Leben ist (Foto: UIP)

Fakten aus dem wahren Leben

Nachdenklich erzählt "World Trade Center" von einer großen Tragödie, erinnert im Angesicht des Todes an die kleinen Momente, die das Leben so wertvoll machen und macht dabei auch unbekannte Details öffentlich. Jimenos Jesus-Vision mag wie eine Predigt, die eigenwillige spontane Suchaktion eines Ex-Marine wie ein Heldengedicht klingen. Beides aber sind Fakten.

Sie abzubilden hat sich Stone, sonst großen Lügen auf der Spur, vorgenommen. Mit Gefühl und Humanität, womit nach "Flug 93" auch dieser Septemberfilm Pflicht ist.

World Trade Center (2 Discs)

Es ist nie zu früh für einen guten Film: Nachdem Paul Greengrass sich dem großen Trauma 9/11 in "Flug 93" mit dokumentarischer Strenge näherte, wählt Oliver Stone für seine Aufarbeitung des verheerendsten Terroranschlags auf amerikanischem Boden einen regelrecht konträren Ansatz: "World Trade Center" setzt der Tragödie in Form eines intensiven Survivaldramas ein Maximum an Emotion entgegen.

Balsam für eine geschundene Volksseele will der Film des einstmals kämpferischsten aller amerikanischen Mainstreamfilmer sein - und womöglich auch eine Wiedergutmachung dafür, dass Stone das konservative Kinopublikum in den Red States zuletzt in "Alexander" mit so etwas Unerhörtem wie einem bisexuellen Feldherren konfrontierte. Denn kontrovers ist an "World Trade Center" nur das Thema selbst, nicht aber dessen Aufarbeitung und der Inhalt. Konsequent vertraut Stone in dem ungewöhnlich konventionell inszenierten Stoff auf das Regelwerk des Melodrams, als müsste man auf Vertrautes bauen, um sich überhaupt inmitten des Wahnsinns dieses Tages zu wagen. Familie, Liebe und Hoffnung sind der Kitt, der bleibt, wenn die Kamera das Trümmerfeld in Downtown Manhattan mit den beiden überlebenden Polizeibeamten John McLoughlin und Will Jimeno nach aufreibenden 120 Minuten endgültig verlässt. Auf ihrer denkbar simplen Geschichte am 11. September 2001 fußt der gesamte Film, der Politik außen vorlässt und den Fokus einzig auf die menschliche Dimension der Tragödie richtet.

Entsprechend sind die ersten Bilder des Films von einem friedlichen, schlafenden New York mit der vertrauten Skyline mit den Twin Towers bereits aufgeladen mit einer furchtbaren Spannung - die Ruhe vor dem Sturm des Jahrhunderts. Mit schnellen Schnitten skizziert Oliver Stone die tägliche Routine der Männer, die gleich in den Mittelpunkt des Films rücken werden: Den nahenden Horror zeigt er nur kurz anhand des vorbei huschenden Schattens von Flug AA 11 auf einem Hochhaus. Ganz nah ist die Kamera an den Polizisten dran, als sie aus dem Alltag gerissen werden und im Bus dem Inferno entgegen fahren, trotz akuter Lebensgefahr in den Nordturm stürmen und beim Einsturz des Gebäudes im Fahrstuhlschacht Zuflucht suchen. Dabei gelingen dem Regisseur außergewöhnlich eindringliche Bilder, von denen der Film bis zum Ende zehrt. Denn was folgt, ist ein Stillleben des Schreckens: Die Hölle auf Erden, das ist hier nicht die Auflösung aller Ordnung an der Oberfläche, sondern die Qual der Beamten McLoughlin und Jimeno, eingeklemmt nicht in der Lage zu sein, irgendetwas zu tun. Ruhig hält die Kamera in Großaufnahme auf die von Schmerz und Verzweiflung gezeichneten Gesichter von Nicolas Cage und Michael Pena, die nur die gemeinsame Unterhaltung am Leben hält. Um die Klaustrophobie nicht völlig unerträglich zu machen, schneidet Stone immer wieder auf ihre Lieben (Maria Bello und Maggie Gyllenhaal) und die Rettungsunternehmungen in Ground Zero. Doch das Zentrum sind die beiden Cops, denen der Film das verweigert, was amerikanische Heroen gemeinhin ausmacht: Sie dürfen keine Männer der Tat sein. Dass ihnen der Film dafür ein Denkmal setzt, macht ihn doch verblüffend subversiv. Und natürlich ungemein emotional: Seiner Tränen muss man sich hier nicht schämen. ts.

World Trade Center (2 Discs)

Oliver Stone, dreifacher Oscar[r]-Preisträger*, erzählt eine wahre Geschichte über Mut, Familie und Hoffnung.

In den Hauptrollen Oscar[r]-Gewinner Nicolas Cage** und Michael Peña (Crash) als John McLoughlin und Will Jimeno, zwei Port-Authority-Polizisten, die am 11. September 2001 vom Schutt des einstürzenden World Trade Centers eingeschlossen wurden. Während der Überlebenskampf Jimeno und McLoughlin immer enger zusammenschweißt, zeigt Stone die Entwicklung der Ereignisse dieses unvorstellbaren Tages - durch die Augen der beiden Polizisten, ihrer geliebten Ehefrauen (Maria Bello und Maggie Gyllenhaal), Überlebender und Retter in der gesamten Stadt.

Quelle: Paramount

Audiokommentar von Regisseur Oliver Stone, Schauspielern und Will Jimeno * Gelöschte Szenen

Quelle: Paramount

Darsteller:  Nicolas Cage   als John McLoughlin
  Michael Peña   als Will Jimeno
  Maggie Gyllenhaal   als Alison Jimeno
  Maria Bello   als Donna McLoughlin
  Stephen Dorff   als Scott Strauss
  Jay Hernandez   als Dominick Pezzulo
  Michael Shannon   als Dave Karnes
  Brad Henke   als Jerry
  Peter McRobbie   als Paul
  Frank Whaley   als Chuck Sereika
  Wass M. Stevens   als Pat McLoughlin
 
Regie:  Oliver Stone  
Buch:  Andrea Berloff  
Musik:  Craig Armstrong  
Kamera:  Seamus McGarvey  
Produzent:  Michael Shamberg  
  Stacey Sher  
  Moritz Borman  
  Debra Hill  
  Oliver Stone  

Die DVD-Knaller 2007

"Fluch der Karibik 2", "Ice Age 2", X-Men: Der letzte Widerstand" und zuletzt "Miami Vice" - die Kracher des abgelaufenen Filmjahres dürften sich zuhauf unter den Christbäumen wieder gefunden haben. Aber wie geht's weiter? Das sind die Neuerscheinungen, nach denen der DVD-Player im Jahr 2007 lechzt.

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Starke Männer, schöne Frauen, mutige Helden: Da kommt was auf uns zu im Jahr 2007

Wann erscheinen denn Klinsmanns Kicker auf DVD? Oder wann versprüht "Das Parfum" seinen magischen Duft in den heimischen Wohnzimmern? Schluß mit denn quälenden Zweifeln: Wir sagen's Ihnen. Für den Fall, dass Sie nicht wissen, wofür Sie die Geldgeschenke zu Weihnachten ausgeben sollen - hier ist eine kleine Übersicht der kommenden DVD-Highlights:

Das neue Jahr geht gleich sehr gut los, wenn Paramount endlich die zweite Staffel von David Lynchs legendärer TV-Serie "Twin Peaks" veröffentlicht. Bedingt durch einen Lizenzwechsel musste die Fangemeinde immerhin vier Jahre auf eine Fortsetzung warten. Die erste Hälfte der zweiten Staffel erscheint am 4. Januar, Teil 2 ist für April geplant.

TV-Serien und -Mehrteiler bleiben auch weiterhin ein Thema auf DVD. So hat Concorde im Rahmen ihrer "legendären TV-Vierteiler" am 7. Februar "Zwei Jahre Ferien" im Programm. Für den 6. Juni ist bereits jetzt "Mathias Sandorf" angekündigt.

Ein starkes Team auf DVD: "CSI: Miami" Großansicht

Ein starkes Team auf DVD: "CSI: Miami"

Captain Kirk auf Streife

Wer noch nicht wusste, dass William Shatner auch etwas anderes spielen kann als Captain Kirk, kann sich bei Fox am 5. März davon überzeugen, wenn die erste Staffel der hoch gelobten Justizserie "Boston Legal" erscheint.

Koch Media macht mit ihren erfolgreichen Serien "King of Queens" und " Robin Hood weiter, genau wie Universum Film, von denen man natürlich bis Juni die ersten Half-Season-Boxes der neuen Staffeln von "CSI", "CSI: Miami" und "CSI: NY" erwarten darf.

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Oldie but Goldie: "Unser lautes Heim"

Universal mit Serien satt

Auch Universal hat einiges aus dem TV-Bereich zu bieten. Neben altbekanntem wie "Magnum", "Miami Vice" oder "Will & Grace werden erstmals "Las Vegas" (29. März), "Mord ist ihr Hobby" und " SeaQuest DSV" (beide am 26. April) erhältlich sein.

In die Vollen geht's zum Schluss auch bei Warner. Für Februar ist jeweils die erste Staffel von "Unser lautes Heim" und dem "Dallas"-Spin-off "Unter der Sonne Kaliforniens" angekündigt. Im März geht es dann weiter mit "The Closer". Ein Highlight dürfte aber auch die unter anderem von HBO produzierte Serie "Rom" sein, deren erste Staffel im April in den Läden stehen soll.

Meisterwerk von Pedro Almodovar: "Volver - Zurückkehren" Großansicht

Meisterwerk von Pedro Almodovar: "Volver - Zurückkehren"

Spielfilme von hart bis herzlich

Gehen wir den Weg wieder zurück und blicken in den Spielfilmbereich: Bei Warner ist am 9. Februar Termin für Brian De Palmas "Black Dahlia". Exakt zwei Wochen später steht die Janoschverfilmung "Oh, wie schön ist Panama" auf dem Programm. Sony Pictures kündigt für April " Ricky Bobby - König der Rennfahrer" an. Am 20. Februar macht's bei Adam Sandler bereits "Klick".

Universum Film meldet für den 26. Februar "Crank". Zu diesem Termin ist nun auch endlich F. W. Murnaus Vampirklassiker "Nosferatu" fest angekündigt. Lange genug hat's ja gedauert, befindet sich die DVD-Veröffentlichung doch bereits seit ein paar Jahren in der Warteschleife. Am 12. März ist es dann Zeit für "Volver - Zurückkehren", und vielleicht wird das Cover dann mit dem Oscar für den besten ausländischen Film verziert.

Gallig: "Thank You for Smoking" Großansicht

Gallig: "Thank You for Smoking"

WM Reloaded als Fan-Höhepunkt

Paramount meldet bereits jetzt für den 12. April "Flutsch und weg". Am 15. Februar lädt Oliver Stone zur Aufarbeitung der Ereignisse von 9/11 in "World Trade Center". Koch Media hat am 26. Januar den kontrovers diskutierten "Tal der Wölfe" im Programm, der für die DVD erstmals eine deutsche Synchronfassung bekommen hat.

Das Frühjahrshighlight dürfte aber vermutlich Sönke Wortmanns WM-Doku "Deutschland. Ein Sommermärchen" sein, die ab dem 2. Februar erhältlich ist. Anderthalb Monate später, am 15. März startet dann "Das Parfum". Wie bei Highlight-Toptiteln üblich, wird der Film als Single- und als Premium Edition zu kaufen sein.

Bei Fox erscheint am 12. Februar die glänzende Satire "Thank You for Smoking". Der 5. März ist dann für "Der Teufel trägt Prada" reserviert. Wem das alles zu harmlos ist, muss bis zum 10 Mai warten. Dann gibt es bei EuroVideo nämlich "Das kleine Arschloch und der alte Sack" auf DVD.

 

World Trade Center (2 Discs) in der Fotoshow

 

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