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Kaufvideo
Erhältlich seit:
05.05.2011
USA 2006
Laufzeit: 129 Min.
FSK: ab 12
Nicolas Cage
Michael Peña
Maggie Gyllenhaal
Regie: Oliver Stone
Paramount Home Entertainment

Es ist nie zu früh für einen guten Film: Nachdem Paul Greengrass sich dem großen Trauma 9/11 in "Flug 93" mit dokumentarischer Strenge näherte, wählt Oliver Stone für seine Aufarbeitung des verheerendsten Terroranschlags auf amerikanischem Boden einen regelrecht konträren Ansatz: "World Trade Center" setzt der Tragödie in Form eines intensiven Survivaldramas ein Maximum an Emotion entgegen.
Balsam für eine geschundene Volksseele will der Film des einstmals kämpferischsten aller amerikanischen Mainstreamfilmer sein - und womöglich auch eine Wiedergutmachung dafür, dass Stone das konservative Kinopublikum in den Red States zuletzt in "Alexander" mit so etwas Unerhörtem wie einem bisexuellen Feldherren konfrontierte. Denn kontrovers ist an "World Trade Center" nur das Thema selbst, nicht aber dessen Aufarbeitung und der Inhalt. Konsequent vertraut Stone in dem ungewöhnlich konventionell inszenierten Stoff auf das Regelwerk des Melodrams, als müsste man auf Vertrautes bauen, um sich überhaupt inmitten des Wahnsinns dieses Tages zu wagen. Familie, Liebe und Hoffnung sind der Kitt, der bleibt, wenn die Kamera das Trümmerfeld in Downtown Manhattan mit den beiden überlebenden Polizeibeamten John McLoughlin und Will Jimeno nach aufreibenden 120 Minuten endgültig verlässt. Auf ihrer denkbar simplen Geschichte am 11. September 2001 fußt der gesamte Film, der Politik außen vorlässt und den Fokus einzig auf die menschliche Dimension der Tragödie richtet.
Entsprechend sind die ersten Bilder des Films von einem friedlichen, schlafenden New York mit der vertrauten Skyline mit den Twin Towers bereits aufgeladen mit einer furchtbaren Spannung - die Ruhe vor dem Sturm des Jahrhunderts. Mit schnellen Schnitten skizziert Oliver Stone die tägliche Routine der Männer, die gleich in den Mittelpunkt des Films rücken werden: Den nahenden Horror zeigt er nur kurz anhand des vorbei huschenden Schattens von Flug AA 11 auf einem Hochhaus. Ganz nah ist die Kamera an den Polizisten dran, als sie aus dem Alltag gerissen werden und im Bus dem Inferno entgegen fahren, trotz akuter Lebensgefahr in den Nordturm stürmen und beim Einsturz des Gebäudes im Fahrstuhlschacht Zuflucht suchen. Dabei gelingen dem Regisseur außergewöhnlich eindringliche Bilder, von denen der Film bis zum Ende zehrt. Denn was folgt, ist ein Stillleben des Schreckens: Die Hölle auf Erden, das ist hier nicht die Auflösung aller Ordnung an der Oberfläche, sondern die Qual der Beamten McLoughlin und Jimeno, eingeklemmt nicht in der Lage zu sein, irgendetwas zu tun. Ruhig hält die Kamera in Großaufnahme auf die von Schmerz und Verzweiflung gezeichneten Gesichter von Nicolas Cage und Michael Pena, die nur die gemeinsame Unterhaltung am Leben hält. Um die Klaustrophobie nicht völlig unerträglich zu machen, schneidet Stone immer wieder auf ihre Lieben (Maria Bello und Maggie Gyllenhaal) und die Rettungsunternehmungen in Ground Zero. Doch das Zentrum sind die beiden Cops, denen der Film das verweigert, was amerikanische Heroen gemeinhin ausmacht: Sie dürfen keine Männer der Tat sein. Dass ihnen der Film dafür ein Denkmal setzt, macht ihn doch verblüffend subversiv. Und natürlich ungemein emotional: Seiner Tränen muss man sich hier nicht schämen. ts.
Oliver Stone, dreifacher Oscar[r]-Preisträger, erzählt eine wahre Geschichte über Mut, Familie und Hoffnung. In den Hauptrollen Oscar[r]-Gewinner Nicolas Cage und Michael Peña (LA Crash) als John McLoughlin und Will Jimeno, zwei Port-Authority-Polizisten, die am 11. September 2001 vom Schutt des einstürzenden World Trade Centers eingeschlossen wurden. Während der Überlebenskampf Jimeno und McLoughlin immer enger zusammenschweißt, zeigt Stone die Entwicklung der Ereignisse dieses unvorstellbaren Tages - durch die Augen der beiden Polizisten, ihrer geliebten Ehefrauen (Maria Bello und Maggie Gyllenhaal), Über- lebender und Retter in der gesamten Stadt.
Quelle: Paramount
Audiokommentar von Regisseur Oliver Stone, Audiokommentar von den Überlebenden Will Jimeno, Scott Strauss, John Busching und Paddy McGee, Entfernte/erweiterte Szenen mit optionalem Audiokommentar von Oliver Stone
Quelle: Paramount
| Darsteller: | Nicolas Cage | als John McLoughlin | |
|---|---|---|---|
| Michael Peña | als Will Jimeno | ||
| Maggie Gyllenhaal | als Alison Jimeno | ||
| Maria Bello | als Donna McLoughlin | ||
| Stephen Dorff | als Scott Strauss | ||
| Jay Hernandez | als Dominick Pezzulo | ||
| Michael Shannon | als Dave Karnes | ||
| Brad Henke | als Jerry | ||
| Peter McRobbie | als Paul | ||
| Frank Whaley | als Chuck Sereika | ||
| Wass M. Stevens | als Pat McLoughlin | ||
| Regie: | Oliver Stone | ||
| Buch: | Andrea Berloff | ||
| Musik: | Craig Armstrong | ||
| Kamera: | Seamus McGarvey | ||
| Produzent: | Michael Shamberg | ||
| Stacey Sher | |||
| Moritz Borman | |||
| Debra Hill | |||
| Oliver Stone | |||
World Trade Center (Einzel-Disc) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Französisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch
Bildformat: 1080p
Extras: Audiokommentar, Entfallene und erweiterte Szene
Audiokommentar von Regisseur Oliver Stone, Audiokommentar von den Überlebenden Will Jimeno, Scott Strauss, John Busching und Paddy McGee, Entfernte/erweiterte Szenen mit optionalem Audiokommentar von Oliver Stone
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