VHS Leihvideo

Wrong Turn

Horror-Schocker über sechs Teenager, die in den Wäldern West Virginias von Kannibalen gejagt werden.


Wrong Turn

Leihvideo

Erhältlich seit:
20.01.2004

Horror/ Thriller

USA/Deutschland 2003
Laufzeit: 81 Min.
FSK: ab 16

Desmond Harrington
Eliza Dushku
Emmanuelle Chriqui

Regie: Rob Schmidt
Ascot Elite Home Entertainment

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Die US-Jungstars Eliza Dushku und Desmond Harrington bekommen es in Rob Schmidts blutrünstigem Landausflug mit gefährlichen Kreaturen zu tun.

Die drei Freunde rennen um ihr Leben (Foto: Constantin) Großansicht

Die drei Freunde rennen um ihr Leben (Foto: Constantin)

Das Unheil beginnt damit, dass Chris (Desmond Harrington, seit "Ghost Ship" Horror-erfahren) auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch im Stau stecken bleibt.

Beim Versuch, eine Abkürzung zu fahren, verursacht er auf einer abgelegenen Nebenstraße einen Auffahrunfall. Die Folge: Beide Autos sind Schrott.

Chris und drei der Insassen des anderen Wagens, Jessie (Eliza Dushku), Carly (Emmanuelle Chriqui) und Scott (Jeremy Sisto), machen sich zu Fuß auf, um Hilfe zu holen.

Die Schöne triff das Biest (Foto: Constantin) Großansicht

Die Schöne triff das Biest (Foto: Constantin)

Heut' gibt's Mensch

Tief im Wald stoßen sie auf eine Holzfäller-Hütte voller Jagdwaffen - und menschlicher Überreste. Während die vier noch nach Fassung ringen, wird das bei den Fahrzeugen zurückgelassene Paar aufs Brutalste niedergemetzelt - von drei Inzuchtgezeichneten Bergbewohnern, die jetzt erst richtig Blut geleckt haben.

Der Ausflug in den Wäldern Virginias wird für die unfreiwilligen Schicksalsgenossen zum Horrortrip, als auch sie in die Hände der blutrünstigen Kreaturen fallen. Ein Wettlauf auf Leben und Tod beginnt.

Die brutalen Wald-Kreaturen schrecken vor nichts zurück (Foto: Constantin) Großansicht

Die brutalen Wald-Kreaturen schrecken vor nichts zurück (Foto: Constantin)

Scream-Queen mit Biss

Jungstar Eliza Dushku, Grusel-erprobt durch ihre "Buffy"-Auftritte, beweist, dass sie aus anderem Holz geschnitzt ist als ihre "Scream"-Vorgängerinnen: Sie leidet nicht als hilfloses Opfer, sondern zahlt den hässlichen Mutanten mit gleicher Münze heim, was die ihren Freunden angetan haben.

Spezialeffekte-Guru Stan Winston ("Aliens", "Jurassic Park", "Terminator 2 + 3"), eine Legende in Hollywood, legte selbst fachmännisch Hand an die Hillbillies.

Den vierfachen Oscar-Gewinner unterstützten die Genre-erprobten Produzenten von "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" und das Produktionsteam der deutschen Constantin Film, die bereits mit "Resident Evil" einen internationalen Action-Horror-Thriller von Format schufen.

In diesem Wald sind sie die Jäger. Und du ihre Beute (Foto: Constantin) Großansicht

In diesem Wald sind sie die Jäger. Und du ihre Beute (Foto: Constantin)

Viel Spaß im Wald!

"Wisst Ihr noch, wie nach 'Der weiße Hai' keiner mehr im Meer baden wollte?", freut sich Winston. "Nach 'Wrong Turn' wird es erst mal mit dem Spaß am Campen im Wald vorbei sein!" Dazu hat er sein Möglichstes beigetragen - seine Monster-Kreaturen machen dem Ruf ihres Meisters alle Ehre.

Abgerundet wird die Horror-Show durch Soundeffekte, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen, und die bedrohlichen Bilder von "The X-Files"-Kameramann John S. Bartley. Merke: Es ist immer gefährlich, falsch abzubiegen! Vor allem im Wald!

Wrong Turn

Der von Constantin Film und MC-One mit Summit Entertainment und Makeup-Zauberer Stan Winston koproduzierte Slasherfilm "Wrong Turn" mischt den Redneck-Horror von "Beim Sterben ist jeder der Erste" mit dem Kannibalen-Gemetzel von "Blutgericht in Texas" und kann damit ein paar verstörende Schockmomente verbuchen. Entsprechend alt erprobter Horrortradition wird eine Gruppe von naiven Teenagern (von vorwiegend unbekannten Schauspielern in ihren Zwanzigern dargestellt) in abgelegener Wildernis von einer Bande von deformierten Inzucht-Hinterwäldlern gejagt und getötet.

Die mit Zeitungsausschnitten unterlegten Titel liefern erste Informationen über genetisch mutierte Kannibalenmörder und eine Reihe von vermissten jungen Leuten in West Virginia. In diese Kategorie wird schon bald auch Protagonist Chris (Desmond Harrington aus "Ghost Ship") fallen, nachdem er einen Verkehrsstau zu umgehen versucht und die falsche Abzweigung nimmt. Auf einem abgelegenen Waldweg knallt sein Mustang in den Minibus von fünf jungen Campern, die einen Platten haben. Gemeinsam suchen sie nach Anzeichen von Zivilisation, um ein Telefon benutzen zu können. Während ein Pärchen gemäß dem Prinzip genretypischer Unlogik zufolge allein zurückbleibt und nach angedeutetem Sexakt auch prompt als erste ins Waldgras beißen müssen, findet der Rest des quengelnden Teenie-Trupps eine heruntergekommene Bruchbude. Sie stolpern in ein unappetitliches Schreckenskabinett voller Dreck und Ungeziefer und verweilen lange genug, um einige abgetrennte Körperteile aufzustöbern.

In Kombination mit dem weitläufigen Autofriedhof vor der Tür könnte man meinen, die Filmemacher hätten das Set von Rob Zombies thematisch ähnlichem "House of 1000 Corpses" ausgeliehen. Doch während in Zombies blutiger Schockoper die Bad Guys reichlich Zeit bekommen, ihren degenerierten "Charme" zu entfalten, bleiben hier die drei potthässlich mutierten Schreckensschlächter abgesehen von kurzen, zumeist verwackelten Einblendungen im Halbdunkel weitgehend unsichtbar. Die Kamera konzentriert sich mehr auf die Reize von Eliza Dushku ("Girls United") als resolute Jessie. Nach dem Ableben ihrer Freunde Scott (Jeremy Sisto aus der "Six Feet Under"-Kabelserie) durch drei Pfeile im Rücken und seiner Verlobten, die per Axt einen Kopf kürzer gemacht wird, dreht Jessie gemeinsam mit Chris den Spieß um und bläst zum tödlichen Gegenangriff auf ihre hohlköpfigen Häscher.

Regisseur Rob Schmidt ("Crime + Punishment in Suburbia") arbeitet mit einem Drehbuch von Alan B. McDonald, auf dessen Konto "Halloween IV: Michael Myers kehrt zurück" geht. Bei der Story werden alle erdenklichen Horrorklischees abgegrast, sodass man das Gefühl nicht abschütteln kann, so gut wie jede Szene bereits anderswo schon einmal gesehen zu haben. An den Klassiker "Hügel der blutigen Augen" fühlt man sich unter anderem wegen der von Stan Winston kreierten Creature-Effekte und der allgemeinen Dauerterror-Stimmung erinnert. Da Winston zudem als Produzent auftritt, ist es verwunderlich, weshalb die diabolischen Debilen nicht ausführlicher zum ergiebig ekelerregenden Effekt eingesetzt werden. Genrefans wären diesem und mehr explizitem Blood & Gore sicher nicht abgeneigt. ara.

Darsteller:  Desmond Harrington   als Chris
  Eliza Dushku   als Jessie
  Emmanuelle Chriqui   als Carly
  Jeremy Sisto   als Scott
  Kevin Zegers   als Evan
  Lindy Booth   als Francine
  Julian Richings   als Three-Finger
  Garry Robbins   als Saw-Tooth
  Ted Clark   als One-Eye
  Yvonne Gaudry   als Halley
  Joel Harris   als Rich
  Wayne Robson   als Old Man
  James Downing   als Trucker
  David Huband   als Trooper
 
Regie:  Rob Schmidt  
Buch:  Alan B. McElroy  
Musik:  Elia Cmiral  
Kamera:  John Bartley  
Produzent:  Brian J. Gilbert  
  Stan Winston  
  Robert Kulzer  
  Erik Feig  
 

Wrong Turn in der Fotoshow

 

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