DVD (Special Edition, 2 DVDs) Kaufvideo

X-Men 2

Star-gespicktes Sequel zum Science-Fiction-Überraschungshit, in dem die X-Men-Brigade erneut Jagd auf böse Mutanten macht.


X-Men 2 (Special Edition, 2 DVDs)

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Erhältlich seit:
10.11.2003

Action/ Science Fiction

USA 2003
Laufzeit: 128 Min.
FSK: ab 12

Sir Patrick Stewart
Hugh Jackman
Sir Ian McKellen

Regie: Bryan Singer
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Frische Fronten im Mutantenkrieg: Ein gemeiner Oberst spinnt kriminelle Pläne und veranlasst ehemalige Todfeinde, für den Moment ihr Kriegsbeil zu begraben.

Wolverine, der Mann mit dem eingebauten Rasierset (Foto: Fox) Großansicht

Wolverine, der Mann mit dem eingebauten Rasierset (Foto: Fox)

Mutter Natur kann launisch sein. Dem einen gibt sie Segelohren, dem anderen das Talent, 100 Meter unter 10 Sekunden zu laufen.

Der Nightcrawler (Alan Cumming) läuft sie in zwei, wenn es sein muss, denn er gehört zu Gilde der Mutanten und ist, was diese betrifft, sozusagen das neueste Modell. Ein paar bekanntere Vertreter seiner Art wohnen mittlerweile auf der Privatschule des Professor Xavier (Patrick Stewart), wo man schöne Künste studiert und die individuellen Techniken verfeinert.

Im Kreise seiner Lieben an der Mutantenakademie fühlt sich Professor Xavier am wohlsten (Foto: Fox) Großansicht

Im Kreise seiner Lieben an der Mutantenakademie fühlt sich Professor Xavier am wohlsten (Foto: Fox)

Wieder andere, darunter Xaviers alter Weggefährte und Erzfeind Magneto (Ian McKellen), sitzen im Hochsicherheitsgefängnis für ihre Versuche, die Macht über die Erde gewaltsam an sich zu reißen und mit den Normalos kurzen Prozess zu machen.

Als Supermutant Nightcrawler dem Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten einen unangemeldeten Besuch abstattet, glauben nicht wenige, eine neue Mutantenrevolte stehe bevor.

Oberst Stryker (Ronny Cox), Hardliner vom Scheitel bis zur Stiefelspitze, kommt der Angriff gerade recht, befürwortet er doch bereits seit längerem eine härtere Gangart gegen die Mutanten und ihren exponierten Vertreter Professor Xavier.

Diese bezaubernde Bösewicht-Assistentin macht ihrem Namen "Deathstrike" alle Ehre (Foto: Fox) Großansicht

Diese bezaubernde Bösewicht-Assistentin macht ihrem Namen "Deathstrike" alle Ehre (Foto: Fox)

Dabei steht ihm der Sinn weniger nach nationaler Sicherheit als nach Macht: Stryker hat eine Methode entwickelt, Mutanten zu seinen willenlosen Werkzeugen zu machen, so er sie erst einmal geschnappt hat. Xavier ahnt, dass es für zwei alte Todfreunde Zeit wird, ihren Streit zu begraben...

Mögen sich andere Sequels darin erschöpfen, die Geschichte des Vorgängers ein weiteres Mal aufzuwärmen, so stellen Fantasy-Gourmets an einen Film von Regisseur Bryan Singer ("Die üblichen Verdächtigen") zu Recht andere Ansprüche.

Unter Zuhilfenahme modernster Computertechnik, doch ohne die beeindruckende Charaktervielfalt und -tiefe darunter zu begraben, erweckt Singer den gleichnamigen Marvel-Comic zu dreidimensionalem Leben und stellte in Teil eins den klingenbewehrten Muskelprotz Wolverine (Hugh Jackman) in den Mittelpunkt eines Kampfes zwischen guten und bösen Mutanten.

Professor Xavier kann Kontakte zu jedem Mutanten an jedem Ort knüpfen (Foto: Fox) Großansicht

Professor Xavier kann Kontakte zu jedem Mutanten an jedem Ort knüpfen (Foto: Fox)

Nun wird die Charakterpalette um ein paar schön schrille Typen erweitert, und es kämpfen vormals Gute und Böse gemeinsam gegen einen übermächtigen Feind.

Wer sich den effektvollen Spaß in vollkommener Form gönnen möchte, kommt an der in überragender Ton- und Bildqualität gehaltenen Special Edition DVD schon wegen der nicht weniger als elf bislang unveröffentlichten Szenen kaum vorbei.

Diverse Audiokommentare, Trailer und ein komplexes Making of ergänzen den Top-Tipp unterm Tannenbaum.

X-Men 2 (Special Edition, 2 DVDs)

Nicht ein paar 100.000, sondern nur drei Jahre brauchte die Evolution für einen gewaltigen Sprung. Die kommerziell sehr erfolgreiche, aber hinter den Möglichkeiten des Stoffs zurückgebliebene Ouvertüre der genetischen Freaks mutiert dank sichtbar aufwändigerer Pflege zu einem gut zweistündigen Comicspektakel, dass nun endlich ist, was der Name einer Hauptfigur bisher nur andeutete: magnetisch. Dieses Morphing eines Versprechens zu seiner Einlösung resultiert in einem Sequel, das von der brillanten Eröffnung an in seinen Actionsequenzen überzeugt, mit Effekten verblüfft, die dem Evolutionszwang der Digital-Illusionisten gerecht werden und darüber hinaus biologische Wunder maskuliner und femininer Natur präsentiert, die im Gesamteindruck nur einen Schluss zulassen: im Kinofrühling werden diesen Mutanten wohl allenfalls Simulanten das Fürchten lehren.

Dass die Konkurrenz von der Matrix schon drei Wochen nach Start der "X-Men" ein nahezu identisches Zielpublikum bedient, ist für beide Filme keine Ideallösung, zeigt aber auch das Selbstbewusstsein der Konkurrenten. Auch ohne die kultige Cyperpunk-Aura des Warner-Rivalen setzt der Fox-Gigant in seinem eigenen Kosmos Ausrufezeichen. Alles ist größer, eleganter, hypnotischer und packender als im Vorgänger, der 25 Millionen Dollar weniger ausgeben durfte und etwas darunter litt, das X-Men-Universum erklären und seine Protagonisten halbwegs gleichwertig einführen zu müssen. Der Nachfolger benötigt keine Vorstellungen mehr, sondern beginnt mit einem furiosen Actionhighlight, das den Zuschauer auf Anhieb erobert und an den Film bindet. In einer virtuosen Harmonisierung von Visual Effects, Soundtrack und dramatischer Inszenierung fällt der blauhäutige Nightcrawler, ein Neuzugang unter den X-Men, im Weißen Haus ein, duelliert sich akrobatisch mit dem Wachpersonal und telportiert sich mit coolen Verpuffungswolken in Sekundenschnelle durch die Gänge, bis nur ein Schuss in letzter Sekunde ihn hindert, die Amtszeit des US-Präsidenten gewaltsam zu verkürzen. Das Attentat verstärkt die bereits im Vorgänger illustrierte Kluft zwischen Menschen und Mutanten, spielt dem Anführer der Intoleranzfraktion endlich die Karte zur Vernichtung der Genfreaks in die Hand. Stryker ist der zentrale bad guy des Films, der aus ganz persönlichen Motiven Rache an den X-oten nehmen will. Die Hauptrolle in seiner Strategie fällt dabei Cerebro zu, das durch Professor Xaviers mächtige Gedankenkontrolle gesteuerte Instrument, in dem jedes Lebewesen der Erde lokalisiert und damit auch vernichtet werden kann. Der Diebstahl der Apparatur in Xaviers Internat ist ein weiterer Actionhöhepunkt des Films und wird schließlich auch sein dramatischer Motor. Denn um den Missbrauch von Cerebro zu verhindern, müssen die beiden Mutantenfraktionen des Vorgängers nun im Team arbeiten. Weitere Plotstränge sind Wolverines Suche nach seiner traumatischen Vergangenheit, seine Zuneigung für Jean Grey, aber auch seine Anziehungskraft auf Magnetos Shapeshifter Mystique. Schließlich wird auch das Unberührbarkeitsdilemma von Teenager Rogue thematisiert, die Figur von Iceman ausgebaut und Wolverine ein weibliches Pendant gegeben, mit dem er sich mit ausgefahrenen Klauen ein für beide wohl befriedigendes S&M-Finale liefern darf. Hier wie auch in anderen Passagen zeigt der Film Sinn für schwarzen Humor, ohne die humanen Aspekte seiner Geschichte aus den Augen zu verlieren. Dass man trotz einer finalen Verlusterfahrung nicht wirklich betroffen ist, liegt an der Vielzahl der Figuren, die eine notwendige enge Bindung fast unmöglich macht. Dass Teamerlebnis ist aber auch die große Stärke der X-Men-Welt, die in diesem zweiten Auftritt im Grunde von zwei Frauen dominiert wird. Die eine verändert virtuos ihre Gestalt, obwohl sie dies nicht nötig hätte, die andere im Schlussbild vielleicht auch, was den Film mit einem originellen Cliffhanger enden lässt. "We'll be watching", verspricht Wolverine - und Millionen werden ihm folgen. kob.

Darsteller:  Sir Patrick Stewart   als Professor Charles Xavier
  Hugh Jackman   als Logan/Wolverine
  Sir Ian McKellen   als Eric Lensherr/Magneto
  Halle Berry   als Storm
  Famke Janssen   als Jean Grey
  James Marsden   als Scott Summers/Cyclops
  Rebecca Romijn   als Mystique
  Brian Cox   als William Stryker
  Alan Cumming   als Kurt Wagner/Nightcrawler
  Bruce Davison   als Senator Kelly
  Anna Paquin   als Rogue
  Kelly Hu   als Yuriko Oyama
  Aaron Stanford   als John Allerdyce/Pyro
  Katie Stuart   als Kitty Pryde
  Michael Reid MacKay   als Jason 143
  Keely Purvis   als kleines Mädchen 143
  Shawn Ashmore   als Bobby Drake/Iceman
  Kea Wong   als Jubilee
  Daniel Cudmore   als Colossus
  Connor Widdows   als Jones
  Bryce Hodgson   als Artie
  Shauna Kain   als Siryn
  Cotter Smith   als Präsident McKenna
  Alf Humphreys   als Steven Drake
  Jill Teed   als Madeline Drake
  James Kirk   als Ronnie Drake
  Ty Olsson   als Mitchell Laurio
 
Regie:  Bryan Singer  
Buch:  Michael Dougherty  
  Dan Harris  
Musik:  Michael Kamen  
  John Ottman  
Kamera:  Newton Thomas Sigel  
Produzent:  Lauren Shuler-Donner  
  Ralph Winter  

"X-Men 4 & 5" mit Bryan Singer geplant

Wenn Batman und Spider-Man Stoff für einen Blockbuster nach dem anderen liefern, können das die "X-Men" erst recht.

Kultheldin in Serie: Halle Berry alias Storm in "X-Men: Der letzte Widerstand" (Foto: Fox) Großansicht

Kultheldin in Serie: Halle Berry alias Storm in "X-Men: Der letzte Widerstand" (Foto: Fox)

Helden wie Wolverine, Storm, Rogue, Mystik oder Zyklop sind schon für sich genommen extrem spannende Charaktere mit fesselnden persönlichen Schicksalen. Als Mutanten-Team der "X-Men", noch dazu mit dem charismatischen Anführer Professor X, bieten sie ein nahezu unerschöpfliches Reservoir an Geschichten.

Kein Wunder also, dass die Macher der "X-Men"-Kinofilme nach drei Abenteuern, einem "Wolverine"-Ableger mit Hugh Jackman samt möglicher Fortsetzung und der Vorgeschichte "Erste Entscheidung", die bald ins Kino kommt, noch weitere Filme planen:

"Wir haben das Drehbuch zu 'X-Men 4' gerade den Chefs beim Studio 20th Century Fox vorgelegt und die sind begeistert", berichtet Top-Produzentin Lauren Shuler-Donner. Die Handlung soll direkt nach den Geschehnissen des dritten Films "X-Men: Der letzte Widerstand" einsetzen.

Der übliche Verdächtige soll zurückkehren

Damit das vierte Mutantenabenteuer aber nicht zur Massenware gerät, plant Shuler-Donner einen großen Coup: Sie will den Regisseur der ersten beiden "X-Men-Filme, Bryan Singer, zurückholen. Der Macher des Kultfilms "Die üblichen Verdächtigen" hatte damals recht überraschend für die Comic-Verfilmung zugesagt und nach Meinung der Fans mit "X-Men" und "X-Men 2" die besten Mutanten-Kracher auf die Leinwand gezaubert. Auch für die Vorgeschichte "Erste Entscheidung" war Bryan Singer schon vorgesehen, begnügte sich dann aber statt des Regiepostens doch nur mit einer Rolle als Produzent.

Das Drehbuch zu "X-Men 4" hat dabei laut Lauren Shuler-Donner ein offenes Ende: "Die Handlung von 'X-Men 4' leitet direkt zu 'X-Men 5' über!"

In den USA waren der zweite und der dritte "X-Men"-Film mit über 200 Millionen Dollar Einspielergebnis sogar erfolgreicher als der erste Kinofilm, auch "X-Men Origins: Wolverine" spielte 180 Mio. ein. In Deutschland ließ das Interesse der Fans zuletzt nach, trotzdem fanden die Mutanten stets ein Millionenpublikum. Man darf also gespannt sein, wie sich die Vorgeschichte "Erste Entscheidung" um das Entstehen der "X-Men" und der Feindschaft zwischen Professor X und Magneto schlägt. In den deutschen Kinos startet "X-Men: Erste Entscheidung" am 9. Juni.

 

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