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X-Men Origins: Wolverine

Hugh Jackman in den Anfängen der X-Men-Saga.


X-Men Origins: Wolverine (Extended Cut)

Leihvideo

Erhältlich seit:
25.09.2009

Action/ Science Fiction

USA 2009
Laufzeit: 107 Min.
FSK: ab 16

Hugh Jackman
Danny Huston
Ryan Reynolds

Regie: Gavin Hood
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Cool: Hugh Jackman, "Sexiest Man alive", bekommt seine eigene Show mit einem actionsatten Blick zurück im Zorn auf Wolverines Wandlung.

Wolverine hat viel Wut im Bauch und in den Klauen (Foto: Fox) Großansicht

Wolverine hat viel Wut im Bauch und in den Klauen (Foto: Fox)

Schon immer war er der Fan-Favorit, der unverwundbare Krieger mit den Koteletten, der mit animalischen Instinkten und den Dämonen seiner Vergangenheit rang. Bereits "X-Men 2" drang kurz in Wolverines Biografie ein, doch erst jetzt erfährt man alles über das Trauma seiner Jugend, die Liebe seines Lebens, das Stählen seines Körpers und den Erzfeind, der einmal zu seinen Freunden zählte.

Was Viktor Creed (Liev Schreiber) über die unglaubliche Stärke und Regenerationsfähigkeit hinaus mit Wolverine alias Logan (Hugh Jackman) verbindet, ist eines der Geheimnisse, das dieser actiongeladene Ableger der weltweit erfolgreichen "X-Men"-Trilogie lüftet.

Im Kampf gegen Creed wird Wolverine zum Tier (Foto: Fox) Großansicht

Im Kampf gegen Creed wird Wolverine zum Tier (Foto: Fox)

Alte Bekannte und neue Gesichter

Einige alte Bekannte wird man verjüngt, aber auch neue Gesichter mit außergewöhnlichen Kräften sehen können. Vor allem aber gibt die rasante Fantasy-Granate dem "Sexiest Man alive", der kürzlich als Oscar-Moderator seine charmante, zuvor in "Australia" seine rau-romantische Seite zeigte, die Gelegenheit, sich einmal mehr als Aristokrat unter den Action-Men zu beweisen.

Denn Jackman, der das Prequel auch produzierte, steht im Mittelpunkt der Inszenierung von Gavin Hood, dessen "Tsotsi" den Oscar als bester fremdsprachiger Film gewann. Und mit ihm die Beziehung von Logan und Creed. Einst kämpften sie in Kriegen, als Mitglieder der Spezialeinheit Team X, Seite an Seite. Doch als ihr Bund brach, zog es Creed, der seine destruktive Seite schon immer gerne auslebte, zur rücksichtslosen Gewalt.

Früher standen die Rivalen noch auf der selben Seite (Foto: Fox) Großansicht

Früher standen die Rivalen noch auf der selben Seite (Foto: Fox)

Aus Freund wird Feind

Wie Creed Logans Todfeind wird, wie Mutanten gejagt, eingesperrt, getötet werden, wie Logans große Liebe Silverfox (Lynn Collins) zum Auslöser eines Rachefeldzugs wird, der Logan zurück in die Hände des Manipulators Stryker und in eine schmerzliche Verwandlung treibt, die seine Knochen unzerstörbar macht, erzählt "X-Men Origins: Wolverine". Und das mit Leidenschaft, Seele, wilder, wütender Action und dem Versprechen, das noch andere X-traspektakuläre Geschichten auf den Kinoeinsatz warten.

X-Men Origins: Wolverine (Extended Cut)

Die erste Soloshow des animalischen Hitzkopfs und Fanfavoriten des Franchises bleibt mit Action, Humor und Effekten der Hitrezeptur der Mutantenreihe treu.

Bereits im Vorfeld machte das Spin-off, dem bei positiver Resonanz ein weiteres über Magneto folgen soll, durch späte Nachdrehs und Uploads einer unfertigen Fassung Schlagzeilen. Jetzt bezieht der zweite US-Film des Südafrikaners Gavin Hood, dessen Milieudrama "Tsotsi" 2006 den Auslands-Oscar gewann, mit reichlich Action und sporadischem Humor recht selbstbewusst Position im Universum der "X-Men"-Filme. Ein Alleingang Wolverines ist aber auch dieser Ableger nicht, der die Biografie des Kotelettenkriegers beleuchtet, dabei neue Mutanten einführt, aber auch einige alte Bekannte verjüngt auftreten lässt. Tempo ist von Beginn an eine zentrale Waffe des Films.

In wenigen Minuten erfährt man, wie Logan als Kind Mitte des 19.Jahrhunderts traumatisch zwei Väter verlor und dabei erstmals seine explosive Seite zeigte. In dieser Sequenz begegnet man auch dem jungen Victor Creed, der ausgereift, als Mutant Sabretooth, bereits in Magnetos Mannschaft in "X-Men" zu sehen war, nun aber als Logans Bruder neu interpretiert wird. In über 100 Jahren und vielen Kriegen kämpfen die Brüder Seite an Seite, werden in Vietnam hingerichtet und dank ihrer Regenerationsfähigkeiten erstmals auffällig. Stryker, als Wolverines experimentierfreudige Nemesis bereits aus "X 2" bekannt und nun von Danny Huston gespielt, rekrutiert das Duo für sein Mutantenmilitärteam. Als Logan dieses verlässt und in seiner Festung der Einsamkeit in den kanadischen Bergen mit Lehrerin Kayla ein neues, friedliches Leben führt, lenkt der wilde Bruder seinen Trennungsschmerz auf Vereinigung durch Vergeltung um. Jahre später taucht er mordlustig in Logans Leben auf, um dessen Liebe und alle Mutanten seiner ehemaligen Einheit zu töten.

Mehrfach treffen Hugh Jackman und Liev Schreiber intensiv knurrend und kämpfend aufeinander, vor Logans Stählung durch Strykers Adamantium und danach. Darüber hinaus demonstrieren die Neuzugänge Gambit und Deadpool ihre Qualitäten, bis im XXL-Finale abgerechnet wird, die Dramaturgie Haken schlägt, um neue Perspektiven auf den Plot und veränderte Loyalitäten zu bieten. Auch wenn nicht jeder Digitaleffekt überzeugt, der Schnitt gelegentlich aushelfen muss und die Hardcorefans zu schnellen Brütern werden dürften, weil der Film sich über Etabliertes aus den Comics und den Vorgängerfilmen hinwegsetzt, zeigt dieser Ableger dennoch , dass Wolverines Schlussankündigung "Ich werde meinen eigenen Weg finden" bereits eingetroffen ist. kob.

Darsteller:  Hugh Jackman   als Logan/Wolverine
  Danny Huston   als William Stryker
  Ryan Reynolds   als Wade Wilson/Deadpool
  Liev Schreiber   als Victor Creed/Sabretooth
  Dominic Monaghan   als Barnell Bohusk/Beak
  Lynn Collins   als Silver Fox
  Will.I.Am   als Wraith
  Daniel Henney   als David North/Agent Zero
  Kevin Durand   als Frederick J. Dukes/The Blob
 
Regie:  Gavin Hood  
Buch:  David Benioff  
  Stan Lee  
Musik:  Harry Gregson-Williams  
Kamera:  Donald M. McAlpine  
Produzent:  Hugh Jackman  
  John Palermo  
  Lauren Shuler-Donner  

Robert de Niro und Sylvester Stallone für Boxfilm im Gespräch

Old Shatterhand hoch zwei: In "Grudge Match" sollen Robert de Niro und Sylvester Stallone als Box-Rentner die Fäuste fliegen lassen.

Sylvester Stallone und Robert de Niro haben erst einen gemeinsamen Film gedreht: "Cop Land" von 1997 (Foto: Kinowelt) Großansicht

Sylvester Stallone und Robert de Niro haben erst einen gemeinsamen Film gedreht: "Cop Land" von 1997 (Foto: Kinowelt)

Einst waren Billy "The Kid" McGuigan und Henry "Razor" Sharp gefeierte Profiboxer - und erbitterte Rivalen, nicht nur im Ring. Nun werden die beiden Rentner reaktiviert, um 50 Jahre nach ihrem letzten Kampf wieder gegeneinander anzutreten.Für die Hauptrollen in "Grudge Match" führt Produzent Bill Gerber ("Gran Torino") Verhandlungen mit Robert de Niro und Sylvester Stallone.

Das ist keine dumme Idee, schließlich schlug Robert de Niro schon "Wie ein wilder Stier" im Boxring um sich und Sylvester Stallone weiß nach sechs Runden "Rocky" auch, wie es geht. Die Idee von "Grudge Match" ist ähnlich der von "Space Cowboys". Hier ließ sich eine Astronauten-Rentnergang um Clint Eastwood, Donald Sutherland und Tommy Lee Jones zu einem letzten Job in die Umlaufbahn schießen.

Hollywoods neuer Action-Trend: Kernige Ü60-Partys ...

Das Drehbuch stammt von Tim Kelleher, Regie soll Mark Steven Johnson ("Ghost Rider") führen, der ebenfalls bereits als Produzent an Bord ist. Actionfilme, in denen es die ältere Generation noch einmal krachen lässt, gibt es immer wieder mal. Das liegt vor allem an der ausgezeichneten Konstitution Clint Eastwoods.

Aber nun scheint sich ein regelrechter Trend abzuzeichnen, alte Garden in die Schlacht zu schicken. Beispiele neueren Datums sind "The Expendables" von Stallone selbst oder "R. E. D. - Älter, härter, besser" mit Bruce Willis, Helen Mirren und Morgan Freeman als gereifter Killertrupp.

Für Robert de Niro und Sylvester Stallone wäre "Grudge Match" erst die zweite gemeinsame Arbeit überhaupt. Vor 13 Jahren stemmten sie sich in "Cop Land" gegen Korruption unter Poilzeikollegen. Kommt es zum Boxduell, können die beiden immerhin auf den Mundschutz verzichten. Sie nehmen einfach ihre Zähne nicht mit in den Ring ...

 

X-Men Origins: Wolverine (Extended Cut) in der Fotoshow

 

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