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Kaufvideo
Erhältlich seit:
22.03.2001
USA 2000
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 12
Hugh Jackman
Sir Patrick Stewart
Sir Ian McKellen
Regie: Bryan Singer
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

Der Kinosommer 2000 hält in der zweiten Hälfte eine Überraschung nach der anderen parat. So ereignete sich nach dem Einspiel-technisch perfekten "Sturm" und "Scary Movie" jetzt mit dem 57,2-Mio.-Dollar-Start des dramatischen Science-Fiction-Actioners "X-Men" die dritte Boxoffice-Sensation in Folge. Regisseur Bryan Singer ("Die üblichen Verdächtigen") orientierte sich bei seiner mit 75 Mio. Dollar und unter großem Zeitdruck realisierten Adaption des populären Marvel-Superhelden-Comics stark an der Vorlage. Treue Fans werden dies zu schätzen wissen, und das junge Mainstream-Publikum wird sich begeistert von der Hype-Woge mitreißen lassen.
Die Comicreihe von Stan Lee (er fungiert hier als ausführender Produzent und absolviert einen Cameoauftritt) wurde erstmals 1963 veröffentlicht und zeigte sich von den tumultartigen gesellschaftlichen Umwälzungen seiner Zeit beeinflusst: Die kulturell sowie sozial höchst unterschiedlichen Superhelden stehen für individuelle Ausdrucksfreiheit, und ihr gerechter Kampf gilt Diskriminierung jeglicher Art und spiegelt allegorisch das politische Klima der vorurteilsbelasteteten Post-McCarthy-Ära wieder. Singer greift die sozialkritische Komponente in seinem Film bereitwillig auf, ohne jedoch die Action zu vernachlässigen: In der nahen Zukunft angesiedelt, scheint sich ein Krieg zwischen der menschlichen Zivilisation und hoch entwickelten Mutanten anzubahnen. Diese mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestatteten Supermenschen sind in zwei Fraktionen gespalten. Für das Wohl einer Menschheit, die sie beargwöhnt, eingestellt ist der Telepath Charles Xavier ("Star Trek"-Captain Patrick Stewart), der als Direktor einer Begabtenschule Mutanten ausbildet. Seine engsten Vertrauten sind die Wetterhexe Storm (Halle Berry mit platinweißer Perücke), die telekinetisch begabte Ärztin Jean Grey (Bond-Girl Famke Janssen) und Laserauge Cyclops (James Marsden). Ihr erbitterter Gegenspieler ist der metallverbiegende Magneto (Ian McKellen, der mit Singer bereits bei dem unterschätzten "Der Musterschüler" zusammenarbeitete), zu dessen Team das Untier Sabretooth (Profi-Wrestler Tyler Mane), Froschmensch Toad (Ray Parks aus "Star Wars: Episode 1") und die atemberaubende Shapeshifterin Mystique (Supermodel Rebecca Romijin-Stamos zeigt sich im blauen Makeup- und Gummikostüm in formvollendeter Glorie) gehören. Die Story konzentriert sich jedoch in erster Linie auf den neu zu den X-Men stoßenden Wolverine (Aussie-Export Hugh Jackman glänzt mit trockenem Clint-Eastwood-Charisma), dessen gesamtes Skelett mit Metallteilen verstärkt ist und über ausfahrbare, rasiermesserscharfe Krallen verfügt. Im wahrsten Sinne ist er ein einsamer Wolf. Er entwickelt jedoch Beschützerinstinkte für das ausgerissene Mädchen Rogue (Oscar-Gewinnerin Anna Paquin), die mit jeder Berührung automatisch die Lebensenergie ihres Gegenübers aufsaugt. Sie spielt in Magnetos Plan, die Anwesenden eines Weltgipfeltreffens in New York in Mutanten zu verwandeln, eine entscheidende Rolle. Der abschließende actionreiche Showdown spielt sich denn auch symbolträchtig auf der Freiheitsstatue ab.
Der 34-jährige Singer erscheint als unkonventionelle Wahl für die Inszenierung eines spezialeffektlastigen Zukunftsthrillers (insgesamt über 500 Effektaufnahmen). Doch seit der Enttäuschung des seelenlosen "Batman & Robin"-Sequels und dem durchschlagenden Erfolg des Gedanken anregenden Blockbusters "Matrix" scheinen die Studios neben atemberaubenden Spezialeffekten auch den Bonus einer packenden Story erkannt zu haben. Durch die Vorstellung sehr vieler, einem Comic-unvertrauten Publikum unbekannter Figuren und einer dankenswert knappen Laufzeit von 105 Minuten kann sich Singer nicht allzuviel Tiefgang erlauben, und doch merkt man dem blendend aussehenden Film an, dass es hier um mehr geht als bunte Kostüme und billige Thrills. Zwar bleibt ein Liebesdreieck zwischen Wolverine, Jean Grey und Cyclops lediglich andgedeutet und ein Grossteil der Mutanten können lediglich im Vorüberhuschen skizziert werden, aber der Erzählton bewegt sich fast ausschliesslich auf ernsthafter Ebene, weil er seine Figuren und auch die Handlung ernst nimmt. Mancher wird den Mangel an "comic relief" in dieser Shakespeare-goes-Comic-Saga vermissen, aber das Mainstreampublikum, vor allem Jugendliche und Junggebliebene, sollten sich von diesem gelungenen Wurf dennoch bestens unterhalten fühlen. ara.
Sie sind das nächste Glied in der Evolutionskette. Die X-Men, geboren mit einer einzigartigen genetischen Mutation, die ihnen außerordentliche Superkräfte verleiht. Die Augen von Cyclops können einen Energiestrahl aussenden, Jean Grey besitzt Fähigkeiten in Telepathie und Storm kann das Wetter manipulieren.
In einer mit Hass und Vorurteilen erfüllten Welt sind sie Ausgestoßene. Doch unter der Führung von Professor Charles Xavier (Patrick Stewart) haben sie gelernt ihre Fähigkeiten zum Wohl der Menschheit einzusetzen. Gemeinsam kämpfen sie darum, eine Welt zu beschützen, die sie fürchtet. Sie stellen sich der gefährlichsten Bedrohung der menschlichen Zivilisation: Magneto (Ian McKellen), ein skrupelloser Mutant, der die Zukunft in seine Gewalt bringen will - auch wenn es das Ende bedeutet...
Quelle: Fox
| Darsteller: | Hugh Jackman | als Wolverine | |
|---|---|---|---|
| Sir Patrick Stewart | als Xavier | ||
| Sir Ian McKellen | als Magneto | ||
| Famke Janssen | als Jean Grey | ||
| Jack Marsden | als Cyclops | ||
| Halle Berry | als Storm | ||
| Anna Paquin | als Rogue | ||
| Tyler Mane | als Sabretooth | ||
| Ray Park | als Toad | ||
| Rebecca Romijn | als Mystique | ||
| Bruce Davison | als Sen. Kelly | ||
| Matthew Sharp | als Henry Guyrich | ||
| Brett Morris | als Junger Magneto | ||
| Regie: | Bryan Singer | ||
| Buch: | David Hayter | ||
| Tom DeSanto | |||
| Bryan Singer | |||
| Musik: | Michael Kamen | ||
| Kamera: | Newton Thomas Sigel | ||
| Produzent: | Lauren Shuler-Donner | ||
| Ralph Winter | |||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch, Englisch
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: 50 Min. Zusatzmaterial: unveröffentlichte Szenen, Interview, animierte Storyboards, Making-Of-Specials, Trailer, Bildergalerie
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