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Y tu mamá también - Lust for Life!

Warmherziges und witziges Roadmovie quer durch Mexiko um zwei Jungs und eine Frau auf der Suche nach einem Traumstrand.


Y tu mamá también - Lust for Life!

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Erhältlich seit:
21.08.2009

Originaltitel: Y tu mamá también

Komödie/ Drama

Mexiko 2001
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 16

Maribel Verdú
Diego Luna
Gael García Bernal

Regie: Alfonso Cuarón
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Y tu mamá también - Lust for Life!

Tenoch, Spross aus reich-konservativem Haus, und Julio, Abkömmling einer linksalternativen Familie, erfinden einen Traumstrand, um ihre verführerische Angebetete Luisa aus Mexiko City weg zu locken. Als die beiden schon glauben, Luisa hätte das Angebot wieder vergessen, überrumpelt diese die Schwindler jedoch mit ihrer Zusage. So müssen die Freunde eine Fahrtroute improvisieren. Nach diversen Joints, Tequilas, sexuellen Intermezzi und Streitereien erreicht das Trio unverhofft "seinen" einsamen Strand. Doch die Idylle währt nur kurz...

Alfonso Cuarons gefühlvolles Road Movie, von Kritikern als "Mexican Pie" betitelt, ist weit mehr als eine platt-zotige Teenie-Klamotte. Diego Luna und Gael García Bernal wurden für ihre überzeugenden Parts als Möchtegern-Romeos ex aequo mit dem Nachwuchspreis der Biennale 2001 ausgezeichnet. Grandios auch Kameramann Emmanuel Lubetzki, der immer wieder die Bilder einfriert, um die Helden das surreale Treiben kommentieren zu lassen. Eine erfrischend klischeefreie Komödie mit stimmigem Drehbuch.

Y tu mamá también - Lust for Life!

Wunderbar warmherziges, witziges, wahrhaftiges und auch melancholisches bis märchenhaftes Roadmovie quer durch Mexiko, das von Kritikern als "Mexican Pie" gelabelt, in seinem Heimatland den "Pie"-entsprechenden Publikumserfolg feierte und seine zwei jugendlichen Protagonisten auch ausschweifend über Sex reden (und haben) lässt, aber viel mehr ist als eine Teensexklamotte. Alfonso Cuarón, jenseits des Rio Grande vor allem durch die prominent besetzte Charles-Dickens-Adaption "Große Erwartungen" bekannt, drehte nach einem von ihm und Bruder Carlos geschriebenem, bei den Filmfestspielen in Venedig ausgezeichneten Drehbuch die poetische Coming-of-Age-Geschichte um ein leidenschaftliches Liebes-Dreieck mit den zwei Jungmimen Diego Luna und Gael García Bernal, die sich für ihre Leistung in Venedig den Marcello-Mastroianni-Preis teilen durften.

Emmanuel Lubezski, der bisher alle Filme Cuaróns in sommersatte Farben und ausgesucht-schöne Bildausschnitte tauchte, begleitet die zwei 17-jährigen Jungs aus verschiedenen sozialen Schichten, Tenoch (Luna), Sohn eines reichen, konservativen Ministers, und Julio (Bernal), Sprössling einer links-politisch engagierten Familie, und ihre elf Jahre ältere, verführerische Mitfahrerin Luisa (die Spanierin Maribel Verdu) auf ihrem Trip aus der City an einen Traumstrand, den die Jungs erfanden, um Luisa zu beeindrucken und zum Mitkommen zu überreden. Zur Überraschung der besten Kumpels ruft sie an und sie müssen die Route improvisieren. Doch neben necken, prahlen, Witze reißen, Joints rauchen und Tequila trinken und der (hastigen) Erfüllung ihrer Träume, mit der Frau zu schlafen, kochen angeschürt durch Eifersucht, Wahrheiten auf, die die Freundschaft von Tenoch und Julio zu zerstören drohen. Nach heftigen Streitereien und einer Autopanne, die das ungleiche Trio zum Zwischenstopp in einem Dorf mitten im Nirgendwo zwingt, gelangt es doch noch wie durch ein Wunder zum menschenleeren Traumstrand, doch das Glück ist nicht von Dauer.

Cuarón unterbricht immer wieder den Erzählfluss, lässt die Musik stoppen, die Bilder einfrieren und eine Offstimme aussprechen, was die Figuren denken bzw. ironisch oder nachdenklich kommentieren, was an Ort und Stelle in der Vergangenheit oder Zukunft geschah und geschehen wird. Wie etwa gegen Ende, als eine Herde Schweine den Lagerplatz am Strand verwüstet, und sie erzählt, dass es sich um ausgebrochene Schweine handelt, deren Fleisch später Salmonellenvergiftung hervorruft. So schlagen die Kommentare zuweilen einen surrealen Ton an, dienen aber auch zur psychologischen Vertiefung der Figuren. Dass die politikuninteressierten Jungs sich dann doch in ihrer Wut als Penner und Reichensöhnchen anschreien und sie auf dem Trip beim Blick aus dem Autofenster nicht nur die weite, karge mexikanische Landschaft vorbeiziehen sehen, sondern auch Landarbeiter am Straßenrand, die gerade von Polizisten mit Gewehren auf die Knie gezwungen werden, skizziert auch noch eine soziale Ebene in dem Film, der als Liebesfilm freimütig alle Konstellationen zwischen den Jungs und Julia zu lässt. hai.

Y tu mamá también - Lust for Life!

Julio stammt aus der verarmten, mexikanischen Mittelschicht, Tenoch dagegen hat einen reichen Politiker als Vater. Dennoch verbindet die beiden 17-Jährigen eine dicke Freundschaft. Sie wird erst auf die Probe gestellt, als sie die zehn Jahre ältere, äußerst attraktive Luisa kennen lernen, die sich gerade von ihrem untreuen Mann getrennt hat. Das Trio begibt sich auf eine Reise zu einem Traumstrand, den die Spaßvögel Julio und Tenoch nur erfunden haben, um Luisa zu verführen. Unterwegs kommt es zu heftigen erotischen Rivalitäten. Soziale Herkunft, Sexualität und Freundschaft kollidieren, und das Erwachsenenalter wartet darauf, die Scherben aufzusammeln.

Quelle: Fox

Darsteller:  Maribel Verdú   als Luisa Cortés
  Diego Luna   als Tenoch Iturbide
  Gael García Bernal   als Julio Zapata
  Diana Bracho   als Silvia Allende de Iturbide
  Emilio Echevarría   als Miguel Iturbide
  Anna Lopez Mercado   als Ana Morelos
  Marta Aura   als Enriqueta Allende
  Andres Almeida   als Diego "Saba" Madero
  Veronica Langer   als María Eugenia Calles de Huerta
  Arturo Rios   als Esteban Morelos
  Juan Carlos Remolina   als Alejandro Montes de Oca
  Silverio Palacios   als Jesús "Chuy" Carranza
  María Aura   als Cecilia Huerta
 
Regie:  Alfonso Cuarón  
Buch:  Alfonso Cuarón  
  Carlos Cuarón  
Musik:  Liza Richardson  
  Annette Fradera  
Kamera:  Emmanuel Lubezki  
Produzent:  Jorge Vergara  
  Alfonso Cuarón  

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Es könnte zumindest der letzte Teil für Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson sein. Zwar haben die drei Hauptdarsteller der Reihe um den kleinen Zauberer den dritten Teil "Harry Potter und der Gefangene von Azkaban" noch zugesagt. Doch was kommt danach?

Immerhin stehen die Jungdarsteller bereits seit 2 Jahren unter Dauerstress. Die Dreharbeiten zu "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" fingen bald nach dem Kinostart des ersten Teils an. Ebenso ist der Drehbeginn für den dritten Film auf März festgesetzt. Da bleibt für Schule und Freunde nur wenig Zeit.

Chris Columbus ist jedenfalls der Meinung, die drei sollten ihre Kindheit noch genießen können. Sogar er selbst hat die Regie an Alfonso Cuaron ("Y tu mama tambien") abgegeben, da ihm die Energie langsam ausgeht. Übrigens können auch kleine Zauberschüler ihren Rollen entwachsen.

Sollte sich das Dreiergespann Radcliffe, Grint und Watson wirklich gegen einen vierten Teil entscheiden, wird es sicher wieder eine großangelegte Casting-Aktion geben. Denn bereits die Suche nach dem amtierenden Harry Potter war alles andere als einfach.

 

Y tu mamá también - Lust for Life! in der Fotoshow

 

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