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Year One - Aller Anfang ist schwer

Überdrehte Komödie über die abenteuerliche Reise zweier Neandertaler quer durch die Bibelgeschichte.


Year One - Aller Anfang ist schwer (Extended Edition)

Leihvideo

Erhältlich seit:
14.01.2010

Originaltitel: Year One

Komödie

USA 2009
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 12

Jack Black
Michael Cera
Oliver Platt

Regie: Harold Ramis
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Year One - Aller Anfang ist schwer (Extended Edition)

Bereits in der Frühzeit hat man sich die Frage nach dem Sinn des Lebens gestellt. So auch der faule Neandertaler Zed, der vom Baum der Weisheit gegessen hat und sich anschließend nicht mehr mit den restlichen Dorfbewohnern identifizieren kann. Also verlässt er den Ort mit seinem besten Freund Oh, und eine turbulente Reise quer durch die Bibelgeschichte und die Anfänge der Zeitrechnung beginnt. Dabei geraten Zed und sein Kumpel immer wieder in explosive Situationen und sind stets zur falschen Zeit am falschen Ort.

Mit einem Ausflug in eine parallele Geschichte der Welt versucht Harold Ramis an legendäre Komödienhits wie "Und täglich grüßt das Murmeltier" anzuschließen. Dabei schickt er Jack Black ("Tropic Thunder") und Michael Cera ("Superbad") in eine besonders absurde Abfolge von Ereignissen. Bisweilen etwas infantil geraten, kann der Film nicht ganz mit seinen offenkundigen Vorbildern - z. B. "Mel Brooks' verrückte Geschichte der Welt" - mithalten, aber gut gelaunte Unterhaltung steckt allemal drin in diesem hochkarätig besetzten Ulk.

Year One - Aller Anfang ist schwer (Extended Edition)

Von Judd Apatow produzierte Komödie über eine alternative Geschichte der Welt, in der sich Jack Black ("Tropic Thunder") und Michael Cera ("Juno") als abenteuerlustige Neanderthaler auf einen von existenziellen Fragen motivierten Roadtrip begeben.

Regie führte der versierte Komödienveteran Harold Ramis, der Comedyhits wie "Und ewig grüßt das Murmeltier" und "Reine Nervensache" inszenierte und derzeit das "Meatballs"-Remake in Arbeit hat. Für sein aktuelles Projekt kombiniert er traditionelle Situationskomik und forsche Oneliner mit vorrangig um Körperausscheidungen aller Art kreisenden Bad-Taste-Gags. Als Vorlage dafür dient das Drehbuch der "The Office"-Skripter Gene Stupnitsky und Lee Eisenberg, die sich deutlich von Monty Pythons "Das Leben des Brian" und "Mel Brooks' verrückte Geschichte der Welt" inspirieren ließen, ohne wirklich an diese zeitlosen Klassiker heranreichen zu können.

Der freche Fettwanst Zed und sein sensibler Sidekick Oh sind Außenseiter in ihrem Stamm, so dass sie bei ihrem jeweiligen Schwarm keine rechten Chancen haben. Als Zed an einem verbotenen Apfel der Weisheit knabbert, wird er aus der Dorfsiedlung verbannt. Oh begleitet ihn zum vermeintlichen Ende der Welt, wo sie verschiedenen Figuren aus der Bibel über den Weg laufen. So treffen sie auf Kain (David Cross) und Abel (Paul Rudd), dessen brutales Ableben sie als Zeugen miterleben. Gewalttätig ist auch ihre nächste Bekanntschaft Abraham (Hank Azaria), der just in diesem Moment Isaac (Christopher Mintz-Plasse aus "Superbad") opfern will. Der frisch beschnittene Jüngling schließt sich ihnen auf ihrem Trip nach Sodom an, wo sich Orgien entfalten, die auch in einer jugendfreien Schnittfassung von "Caligula" zu sehen sein könnten. In das Sündenbabel sind auch ihre Dorfmädchen Eema und Maya als Sklavinnen verschleppt worden. Nun laufen die beiden ehemals verlachten Freunde zu heroischer Höchstform auf, um sie zu befreien.

Black amüsiert wie gewohnt als überhebliches Dickerchen, während Cera im Kontrast eine bescheidene Bohnenstange abgibt, aber gelegentlich mit trefflichen sarkastischen Kommentaren überrascht. Cera übernimmt auch die krudeste Bad-Taste-Einlage, als er sich mit dem Kopf nach unten hängend gefesselt seine Blase ins eigene Gesicht entleert. Ebenfalls unappetitlich anzusehen ist Oliver Platt als aufgedunsener und extrem behaarter Hohepriester, der Oh wiederholt dazu zwingt, ihm intime Ölmassagen zu verabreichen. Die Spitzen auf religiöse Dogmen fallen hingegen relativ zahm aus, auch wenn Zed die Existenz Gottes mehrfach hinterfragt und im Größenwahn sich selbst zum Auserwählten stilisiert. Fest steht, dass Lendenschurz und Lacher hier durchaus Hand in Hand gehen, wenn auch vielleicht nicht gerade volle Komödienkeule geboten wird. ara.

Darsteller:  Jack Black   als Zed
  Michael Cera   als Oh
  Oliver Platt   als Hohepriester
  David Cross   als Kain
  Hank Azaria   als Abraham
  Christopher Mintz-Plasse   als Isaak
  Vinnie Jones   als Sargon
  June Raphael   als Maya
  Juno Temple   als Eema
  Olivia Wilde   als Prinzessin Inanna
  Paul Rudd   als Abel
 
Regie:  Harold Ramis  
Buch:  Harold Ramis  
  Gene Stupnitsky  
  Lee Eisenberg  
Musik:  Theodore Shapiro  
Kamera:  Alar Kivilo  
Produzent:  Harold Ramis  
  Judd Apatow  
  Clayton Townsend  

Harrison Ford in "Cowboys & Aliens"

Nach seinen Auftritten als Han Solo in der "Star Wars"-Trilogie und Replikantenjäger in "Blade Runner" hatte Harrison Ford eigentlich jeglichem weiteren Science-Fiction-Auftritt abgeschworen. Aber nun könnte er sogar mit einem Laser-Lasso auf Außerirdische losgehen.

Schwingt bald das Laser-Lasso: Harrison Ford (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Schwingt bald das Laser-Lasso: Harrison Ford (Foto: Kurt Krieger)

Denn Harrison Ford hat für die höchst ungewöhnliche Comic-Verfilmung "Cowboys & Aliens" unterschrieben. Darin verbünden sich Wildwesthelden mit den verfeindeten Apachen - weil plötzlich ein Raumschiff voller grobschlächtiger grüner Aliens mit gelben Hörnern in Arizona landet, die alles niederlasern, was sich ihnen in den Weg stellt.

Klingt erstmal reichlich absurd, hat aber sogar einen gewissen Anspruch: Der Comic vergleicht die Unterjochung der Indianer durch weiße Siedler mit der Attacke der Aliens, die ihrerseits keine Rücksicht auf jegliche Ureinwohner der gesamten Erde nehmen.

Die Hauptrolle des Revolverhelden Zeke Jackson spielt Bond-Darsteller Daniel Craig, der den ursprünglich vorgesehenen Robert Downey jr. ersetzt hat. Nach einem Angriff der Apachen auf eine Wagenburg reitet Zeke los, um die Kavallerie zur Hilfe zu holen - nur um bei seiner Rückkehr das Massaker der Aliens an Apachen und Siedlern mitzuerleben. Zeke wird zur Schlüsselfigur beim Bündnis der Weißen mit den Indianern gegen den außerirdischen Feind und lernt, die Laserpistolen und Laser-Lassos der Außerirdischen selbst einzusetzen.

Harrison Ford: Kavallerist oder Trickbetrüger?

Welche Rolle Harrison Ford spielt, hat Regisseur Jon Favreau ("Iron Man") bisher noch nicht verraten. Er hat lediglich über Twitter bestätigt, dass die Gerüchte um einen Part für Harrison Ford stimmen. Es kommen aber eigentlich nur zwei Figuren für Harrison Ford in Frage: Entweder Colonel McCain, der Chef der Kavallerie und ein Haudegen ganz nach Han-Solo-Vorbild. Doch dieser stirbt schon relativ früh im Kampf gegen die Aliens, womit ein Superstar wie Harrison Ford ziemlich verschenkt wäre.

Spannender und daher wahrscheinlicher ist, dass Harrison Ford als Alan Cross auftritt, Bürgermeister der Stadt Silver City. Cross ist ein echtes Schlitzohr, Betrüger und gewissenloser Geldmacher: Er lockt Siedler aus dem Osten in seine Stadt, denen er Land versprochen hat, das den Apachen gehört. Eine Paraderolle für Harrison Ford!

Ebenfalls bei "Cowboys & Indians" dabei ist "Year One"-Schönheit Olivia Wilde, die Zekes engste Vertraute Miss Verity mimen soll. Das Drehbuch stammt von den "Transformers"- und "Star Trek"-Autoren Roberto Orci und Alex Kurtzman, auch "Lost"-Schreiber Damon Lindelof ist beteiligt. In den USA soll der Film bereits am 29.7.2011 ins Kino kommen.

So schräg das Ganze für einen Star vom Range eines Harrison Ford klingt: Seltsamer als das abstruse Alien-Finale in "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" kann es eigentlich auch nicht werden ...

 

Year One - Aller Anfang ist schwer (Extended Edition) in der Fotoshow

 

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