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Year One - Aller Anfang ist schwer

Überdrehte Komödie über die abenteuerliche Reise zweier Neandertaler quer durch die Bibelgeschichte.


Year One - Aller Anfang ist schwer (Extended Edition)

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Erhältlich seit:
11.02.2010

Originaltitel: Year One

Komödie

USA 2009
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 12

Jack Black
Michael Cera
Oliver Platt

Regie: Harold Ramis
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Year One - Aller Anfang ist schwer (Extended Edition)

Bereits in der Frühzeit hat man sich die Frage nach dem Sinn des Lebens gestellt. So auch der faule Neandertaler Zed, der vom Baum der Weisheit gegessen hat und sich anschließend nicht mehr mit den restlichen Dorfbewohnern identifizieren kann. Also verlässt er den Ort mit seinem besten Freund Oh, und eine turbulente Reise quer durch die Bibelgeschichte und die Anfänge der Zeitrechnung beginnt. Dabei geraten Zed und sein Kumpel immer wieder in explosive Situationen und sind stets zur falschen Zeit am falschen Ort.

Mit einem Ausflug in eine parallele Geschichte der Welt versucht Harold Ramis an legendäre Komödienhits wie "Und täglich grüßt das Murmeltier" anzuschließen. Dabei schickt er Jack Black ("Tropic Thunder") und Michael Cera ("Superbad") in eine besonders absurde Abfolge von Ereignissen. Bisweilen etwas infantil geraten, kann der Film nicht ganz mit seinen offenkundigen Vorbildern - z. B. "Mel Brooks' verrückte Geschichte der Welt" - mithalten, aber gut gelaunte Unterhaltung steckt allemal drin in diesem hochkarätig besetzten Ulk.

Year One - Aller Anfang ist schwer (Extended Edition)

Von Judd Apatow produzierte Komödie über eine alternative Geschichte der Welt, in der sich Jack Black ("Tropic Thunder") und Michael Cera ("Juno") als abenteuerlustige Neanderthaler auf einen von existenziellen Fragen motivierten Roadtrip begeben.

Regie führte der versierte Komödienveteran Harold Ramis, der Comedyhits wie "Und ewig grüßt das Murmeltier" und "Reine Nervensache" inszenierte und derzeit das "Meatballs"-Remake in Arbeit hat. Für sein aktuelles Projekt kombiniert er traditionelle Situationskomik und forsche Oneliner mit vorrangig um Körperausscheidungen aller Art kreisenden Bad-Taste-Gags. Als Vorlage dafür dient das Drehbuch der "The Office"-Skripter Gene Stupnitsky und Lee Eisenberg, die sich deutlich von Monty Pythons "Das Leben des Brian" und "Mel Brooks' verrückte Geschichte der Welt" inspirieren ließen, ohne wirklich an diese zeitlosen Klassiker heranreichen zu können.

Der freche Fettwanst Zed und sein sensibler Sidekick Oh sind Außenseiter in ihrem Stamm, so dass sie bei ihrem jeweiligen Schwarm keine rechten Chancen haben. Als Zed an einem verbotenen Apfel der Weisheit knabbert, wird er aus der Dorfsiedlung verbannt. Oh begleitet ihn zum vermeintlichen Ende der Welt, wo sie verschiedenen Figuren aus der Bibel über den Weg laufen. So treffen sie auf Kain (David Cross) und Abel (Paul Rudd), dessen brutales Ableben sie als Zeugen miterleben. Gewalttätig ist auch ihre nächste Bekanntschaft Abraham (Hank Azaria), der just in diesem Moment Isaac (Christopher Mintz-Plasse aus "Superbad") opfern will. Der frisch beschnittene Jüngling schließt sich ihnen auf ihrem Trip nach Sodom an, wo sich Orgien entfalten, die auch in einer jugendfreien Schnittfassung von "Caligula" zu sehen sein könnten. In das Sündenbabel sind auch ihre Dorfmädchen Eema und Maya als Sklavinnen verschleppt worden. Nun laufen die beiden ehemals verlachten Freunde zu heroischer Höchstform auf, um sie zu befreien.

Black amüsiert wie gewohnt als überhebliches Dickerchen, während Cera im Kontrast eine bescheidene Bohnenstange abgibt, aber gelegentlich mit trefflichen sarkastischen Kommentaren überrascht. Cera übernimmt auch die krudeste Bad-Taste-Einlage, als er sich mit dem Kopf nach unten hängend gefesselt seine Blase ins eigene Gesicht entleert. Ebenfalls unappetitlich anzusehen ist Oliver Platt als aufgedunsener und extrem behaarter Hohepriester, der Oh wiederholt dazu zwingt, ihm intime Ölmassagen zu verabreichen. Die Spitzen auf religiöse Dogmen fallen hingegen relativ zahm aus, auch wenn Zed die Existenz Gottes mehrfach hinterfragt und im Größenwahn sich selbst zum Auserwählten stilisiert. Fest steht, dass Lendenschurz und Lacher hier durchaus Hand in Hand gehen, wenn auch vielleicht nicht gerade volle Komödienkeule geboten wird. ara.

Year One - Aller Anfang ist schwer (Extended Edition)

Geschichte wurde geschrieben... von diesen Jungs? Zed (Jack Black) und Oh (Michael Cera) sind Höhlenmenschen, die sich aus ihrer Bergwelt heraus auf eine Abenteuerreise biblischen Ausmaßes begeben Der eine ein ungeschickter Jäger, der andere ein sanftmütiger Sammler, zusammen ungleiche Augenzeugen historischer Schlüsselmomente. Comedy-Legende Harold Ramis (Und täglich grüßt das Murmeltier, Caddyshack, Reine Nervensache) ist Regisseur und Ko-Drehbuchautor von YEAR ONE, einem deftig-derben, irrwitzig absurden, herrlich geschmacklosen und zum Schreien komischen Film!

Quelle: Sony Pictures

Witzige Extras: - Enthält SOWOHL
Kinoversion ALS AUCH ungeschnittene
Fassung - Alternatives Ende: Zerstörung von Sodom - Entfallene Szenen - Line-O-Rama - Entfallene & erweiterte
Szenen - Die besten Versprecher (Ungeschnittene Fassung)
- Kommentar mit Regisseur Harold Ramis, Jack Black und
Michael Cera - "YEAR ONE: Die Reise beginnt" Filmdokumentation Sodom's Got'em! - Leeroy Jenkins: Die Tore von Sodom

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Jack Black   als Zed
  Michael Cera   als Oh
  Oliver Platt   als Hohepriester
  David Cross   als Kain
  Hank Azaria   als Abraham
  Christopher Mintz-Plasse   als Isaak
  Vinnie Jones   als Sargon
  June Raphael   als Maya
  Juno Temple   als Eema
  Olivia Wilde   als Prinzessin Inanna
  Paul Rudd   als Abel
 
Regie:  Harold Ramis  
Buch:  Harold Ramis  
  Gene Stupnitsky  
  Lee Eisenberg  
Musik:  Theodore Shapiro  
Kamera:  Alar Kivilo  
Produzent:  Harold Ramis  
  Judd Apatow  
  Clayton Townsend  

Bill Murray bricht "Ghostbusters 3"-Funkstille

Ohne ihn ist "Ghostbusters 3" nicht zu machen. Das weiß Bill Murray - und gibt sich nach Kräften zickig.

Ghostbusters: Bill Murray hat Sehnsucht nach 'Danny' Dan Akroyd - aber scheinbar nicht nach Harold Ramis. (Foto: Warner) Großansicht

Ghostbusters: Bill Murray hat Sehnsucht nach 'Danny' Dan Akroyd - aber scheinbar nicht nach Harold Ramis. (Foto: Warner)

Einer Diva muss man den Bauch pinseln. Vor allem, wenn man sie dringend braucht. Deshalb bekam Bill Murray für "Ghostbusters 3" jede Menge Extrawürste ins Drehbuch geschrieben. So soll er gleich zu Anfang des Filmes zum Geist werden - und natürlich viele coole Sachen drauf haben. Vielleicht wurde nicht genügend Senf zur Extrawurst serviert - denn den gibt Bill Murray jetzt selbst dazu. Seine "Ghostbusters"-Kumpels von damals sind entsetzt.

Erst quittierte Bill Murray das vorliegende Drehbuch mit ausgiebigem Schweigen. Dann setzte er sich im März in die Talkshow von David Letterman und zog vom Leder: Allein schon der Gedanke an "Ghostbusters 3" sei ein Albtraum und nichts als blödes Geschwätz. Während Fans und die "Ghostbusters 3"-Crew das noch verdauen, zündelt Murray munter weiter am Projekt.

Bill Murrays Zusage für "Ghostbusters 3" soll nur ein Scherz gewesen sein?

Bei Pressegesprächen zu seinem neuen Film "Get Low" kommentierte Bill Murray seine Zusage für "Ghostbusters 3": "Ich habe gesagt, dass ich da nur mitmache, wenn meine Figur gleich im ersten Akt stirbt. Das war ein Scherz. Und was machen die Autoren? Die schreiben das tatsächlich ins Drehbuch." Und überhaupt wäre das alles nur Marketing-Fantasterei: "Das Studio will das haben. Wir leben in einer Welt der Fortsetzungen - irgendein Schlaumeier sagt 'Ghostbusters' und heuert gleich ein paar Autoren an. Leider sind es die Autoren, bei deren letztem Film die Leute das Kino verlassen haben." Diese böse Spitze meint den Film "Year One" mit Jack Black, geschrieben von Gene Stupnitsky, Lee Eisenberg - und vor allem zielt sie auf Harold Ramis, der auch Regie führte. Ramis spielt im "Ghostbusters"-Bunde Dr. Egon Spengler.

Von der alten Freundschaft zwischen Bill Murray und Harold Ramis scheint nicht mehr viel übrig zu sein. Aus ihr ging immerhin der Welterfolg "Und täglich grüßt das Murmeltier" hervor (Ramis übernahm Drehbuch und Regie, Murray die Hauptrolle). Er würde jedenfalls seine alten Freunde von damals sehr vermissen, meinte Bill Murray noch und zählte das "Ghostbusters"-Team auf. Nur Harold Ramis ließ er weg. Und: "Ich höre viele junge Leute von einer Fortsetzung schwärmen. Vielleicht sollte ich es ja doch machen. Wäre sicher ein Spaß ...". Aha?

Bill Murrays Verhalten bleibt rätselhaft: Eigentlich ist "Ghostbusters 3" längst abgemacht und alle Stars von damals sind gesetzt: Er selbst, Dan Aykroyd, Ernie Hudson und Harold Ramis legen die Geisterfallen aus, letzterer sogar als Produzent. Rick Moranis und Annie Potts spielen ihre alten Nebenrollen und sogar Sigourney Weaver ist mit von der Partie. Ivan Reitman im Regiestuhl schließlich komplettiert die illustre Runde, die "1984" und 1989 Comedy-Geschichte schrieb. "Ghostbusters 3" wäre ein Kinokassentraum in 3D. Und vielleicht geht's ja genau darum ...

 

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