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Kaufvideo
Erhältlich seit:
23.06.2006
Großbritannien 2004
FSK: ab 12
Shirley Henderson
Joan Allen
Sam Neill
Regie: Sally Potter
AL!VE Vertriebs- und Marketing AG

Bei ihrem in Versform erzählten Drama "Yes" verzichtet Sally Potter erneut auf gängige filmische Konventionen und belegt gleichzeitig, dass sich Kunst und Kino durchaus intelligent-unterhaltsam in Einklang bringen lassen.
Die einzige Konstante im Oeuvre der britischen Filmemacherin ist die, dass es keine gibt und sie in keine Schublade passt. Als schwülstiges Schaustück verfilmte Potter Virginia Woolfs "Orlando", nur um dann eine formal streng durchkomponierte "Tango Lesson" zu geben. Ihrem opulenten Historien-Epos "The Man Who Cried" folgt nun die (nur) auf den ersten Blick klassische Liebesgeschichte "Yes". Sie erzählt von einer wohlsituierten Politikergattin, ihres Zeichens kühl kalkulierende Wissenschaftlerin, die auf einem Bankett einen neuen Mann kennen lernt. Einen wortgewandten, hoch emotionalen Koch, der eigentlich Arzt ist und den es aus seiner Heimatstadt Beirut nach London verschlagen hat. Das Feuer der ersten Liebe weicht der Ernüchterung ob ihrer kulturellen und politischen Differenzen, ihren verschiedenen Wurzeln und ihrem unterschiedlichen Blick auf die Welt.
Der "Aha-Effekt", das "Kenn' ich schon" will, kann sich erst gar nicht einstellen, kommunizieren die Figuren doch primär mittels jambischer Blankverse. Eine Distanz wird geschaffen. Etabliert schon bei der ersten Annäherung des Paares, von der man wie ein Voyeur mittels Bilder einer Überwachungskamera erfährt. Brecht lässt grüßen, während der Blick von Außen auf die Allgemeingültigkeit der Story verweist. Ein poetisch-philosophisches Lehrstück im Zeichen von 9/11, eine griechische Tragödie. Am Individuellen macht Potter das Allgemeingültige fest. Das Private ist politisch, das Politische privat. In einer globalisierten Welt gibt es keine Rückzugsmöglichkeiten mehr. Jeder trägt Verantwortung, muss sich stellen, Stellung beziehen. Das machen die groß aufspielenden Schauspieler, allen voran Joan Allen, sichtbar, ja geradezu spürbar. Und: Es gibt durchaus noch Hoffnung, treffen sich die Liebenden nach ihren Irrfahrten doch in Havanna, auf Kuba wieder. Wo sich zum Nachdenken das Träumen gesellt... geh.
"Yes" erzählt die leidenschaftliche Liebesgeschichte zwischen einer irisch-amerikanischen Wissenschaftlerin (Joan Allen) und einem libanesischen Chirurgen (Simon Abkarian), der im Exil in London lebt. Sam Neill spielt den betrogenen Ehemann, einen Politiker, der auch seinerseits seine Ehefrau betrügt. Shirley Henderson mimt die Putzfrau, die sehr philosophisch alles verfolgt, was das Paar hinterlässt, Staub, Schmutz, Spuren. "Yes" nimmt den Zuschauer mit auf eine überaus poetische Reise durch verschiedene Weltanschauungen, Kulturen und Länder, die von London und Belfast über Beirut und schließlich nach Havanna führt.
Quelle: AL!VE
- Trailer - "Finding Scene 54" Featurette (29 min.) - "The End" Featurette (22 min.)
Quelle: AL!VE
| Darsteller: | Shirley Henderson | als Putzfrau | |
|---|---|---|---|
| Joan Allen | als Sie | ||
| Sam Neill | als Anthony | ||
| Simon Abkarian | als Er | ||
| Wil Johnson | als Virgil | ||
| Gary Lewis | als Billy | ||
| Raymond Waring | als Whizzer | ||
| Stephanie Leonidas | als Grace | ||
| Samantha Bond | als Kate | ||
| Sheila Hancock | als Tante | ||
| Regie: | Sally Potter | ||
| Buch: | Sally Potter | ||
| Musik: | Sally Potter | ||
| Kamera: | Alexei Rodionow | ||
| Produzent: | Christopher Sheppard | ||
| Andrew Fierberg | |||
Yes in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 2.0, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Trailer, 2 Featurettes (51 Min.)
- Trailer - "Finding Scene 54" Featurette (29 min.) - "The End" Featurette (22 min.)
Star
Joan Allen
Ihre Ehefrauen, die betrogen, ausgenutzt, verführt und belogen werden, die frustrierte Seelen, verhärmte Psychen und verkümmerte Körper tragen,...
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