Aus Anlass einer Operation des Vaters finden die drei erwachsenen Sprösslinge des Hauses Cooperberg an dessen Krankenbett zusammen. Sohn Eli möchte lieber literarisch tätig werden als im Familienbetrieb zu arbeiten. Sein Bruder Edward dagegen hat Erfolg auf Bühnenbrettern wie bei den Frauen. Tochter Susan, die Malerin, lebt eher vom elterlichen Konto als ihren abstrakten Werken. Unter der unweisen Ägide der kontrollsüchtigen Mutter brechen alte Wunden auf bzw. steht überfälliger Klartext auf dem Programm.
Werke von Woody Allen und Ingmar Bergman lassen grüßen, wenn rund um ein familiäres Ereignis die verschiedenen Mitglieder ihre Neurosen pflegen und gute SchauspielerInnen Gelegenheit erhalten, in kreativ stimulierender Umgebung nach Oscars zu schielen. Für letzteres wird es mangels Kasse und Klasse kaum reichen, doch der Freund des gepflegten Ensembledramas kommt, angelockt von guten Namen wie Ellen Burstyn, Genevieve Bujold und Amanda Plummer, größtenteils auf seine Kosten.