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You Kill Me

Schwarze Komödie mit Ben Kingsley als suchtkranker Auftragsmörder, der von der Liebe geheilt wird.


You Kill Me

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Erhältlich seit:
21.11.2008

Komödie/ Kriminalfilm

USA 2007
Laufzeit: 88 Min.
FSK: ab 16

Sir Ben Kingsley
Téa Leoni
Luke Wilson

Regie: John Dahl
Koch Media

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Schwarze Komödie mit Ben Kingsley als suchtkranker Auftragsmörder, der von der Liebe geheilt wird.

Frank hält sich mit Wodka bei Laune (Foto: Koch Media (Neue Visionen)) Großansicht

Frank hält sich mit Wodka bei Laune (Foto: Koch Media (Neue Visionen))

Frank (Ben Kingsley), Cleaner eines polnischen Mafiaclans an der Ostküste, hat ein Motivationsproblem. Selbst zum Schneeschnippen muss der Wodka griffbereit sein, womit der Killer den tiefen Schlaf immer öfter exklusiv bei sich selbst herbeiführt. Als Frank einen wichtigen Job verpennt und damit dem Boss der irischen Konkurrenz das Leben schenkt, wird er zum Austrocknen nach San Francisco geschickt.

Bei den Anonymen Alkoholikern lernt er Tom (Luke Wilson) kennen, der auch ohne Auftanken immer gut aufgelegt ist. Und weil die besten Romanzen da beginnen, wo viele andere enden, begegnet er seiner großen Liebe im Beerdigungsinstitut. Dort arbeitet Frank neuerdings und trifft dabei auf Laurel (Téa Leoni).

Bei den Anonymen Alkoholikern findet Frank echte Freunde (Foto: Koch Media (Neue Visionen)) Großansicht

Bei den Anonymen Alkoholikern findet Frank echte Freunde (Foto: Koch Media (Neue Visionen))

Zurück ins Schwarze

Nach zwei aufwendigen Studiofilmen ("Joyride - Spritztour", "The Great Raid") kehrt Regisseur John Dahl zu seinen Wurzeln, zum kleinen kompakten Independentprodukt zurück. Wie in seinen frühen Noir-Filmen, darunter "Die letzte Verführung", gibt es eine starke Frauenfigur und lakonischen Dialogwitz, den Ben Kingsley und Partnerin Téa Leoni in perfekter Harmonie präsentieren.

You Kill Me

Wenn Profikiller ein Alkoholproblem haben, ist das schlecht für die Quote, jedoch gut für diese schwarze Komödie, die Ben Kingsley im Tief, aber dabei in Hochform zeigt.

Für die Autoren war das Skript zu "You Kill Me" das Entrée in Hollywood, das Jahre später zu Big-Budget-Honoraren ("Die Chroniken von Narnia") führte. Regisseur John Dahl bot es die Chance, die Enttäuschungen seiner Studioproduktionen (zuletzt "The Great Raid") durch die kreative Freiheit eines Low-Budget-Projekts zu kompensieren. Als Variante im Auftragsmörder-Genre ist "You Kill Me" maßvoll originell, aber Timing, Dialogwitz und Star-Harmonie garantieren Relaxkino, dass nur Moralisten vor eine harte Prüfung stellt.

Frank (Ben Kingsley), Cleaner eines polnischen Mafiaclans an der Ostküste, hat ein Motivationsproblem. Selbst zum Schneeschnippen muss der Wodka griffbereit sein, womit der Killer den tiefen Schlaf immer öfter exklusiv bei sich selbst herbeiführt. Als Frank so einen wichtigen Job verpennt und damit dem Boss der irischen Konkurrenz das Leben schenkt, wird er zum Austrocknen nach San Francisco geschickt. Bei den Anonymen Alkoholikern lernt er Tom (Luke Wilson) kennen, der auch ohne Auftanken immer gut aufgelegt ist. Und weil die besten Romanzen da beginnen, wo viele andere enden, begegnet er seiner großen Liebe im Beerdigungsinstitut. Dort arbeitet Frank neuerdings und bricht dem verstorbenen, verhassten Stiefvater von Laurel (Téa Leoni) sachkundig die Zehen, damit die Schuhe auch ja passen. Schneller, als man die Differenz in den Jahren zählen kann, sind Frank und Laurel ein Paar.

Ein Märchen, das man sich gerne erzählen lässt, weil das Dialogfeuer bei diesem Duo am heißesten brennt und die Regie genug Zurückhaltung kennt, um verliebt nicht zu verstörend mutieren zu lassen. Leonis Lakonie und Kingsleys Balance zwischen Komik und Bedrohung tragen diese Komödie, die auf erwartete Twists verzichtet und schnörkellos auf Franks Genesung und Showdown mit den Iren zusteuert. San Francisco ist dabei so friedensstiftend wie die Liebe. In der Mutterburg der Blumenkinder sind die Treffen der Anonymen Alkoholiker therapeutisch tolerante Happenings, in denen sich Frank folgenlos als Killer outen darf. Nicht der Job ist das Problem, sondern seine schlechte Ausführung - ein uramerikanischer Ansatz, wie auch Laurels Fazit, dass jedes Talent nur Gelegenheit braucht, um sich entfalten zu können. Diesem kleinen, im Grunde einfach gestrickten Film gelingt, woran Großprojekte oft scheitern: Ballastfreie Unterhaltung mit drei echten Sympathieträgern. kob.

Darsteller:  Sir Ben Kingsley   als Frank Falenczyk
  Téa Leoni   als Laurel Pearson
  Luke Wilson   als Tom
  Dennis Farina   als Edward O'Leary
  Philip Baker Hall   als Roman Krzeminski
  Bill Pullman   als Dave
 
Regie:  John Dahl  
Buch:  Christopher Markus  
  Stephen McFeely  
Musik:  Marcelo Zarvos  
Kamera:  Jeffrey Jur  
Produzent:  Carol Baum  
  Al Corley  
  Mike Marcus  
  Bart Rosenblatt  
  Howard Rosenman  
  Eugene Musso  
 

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