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Zombieland

Trocken-witzige Horrorbuddykomödie, in der Woody Harrelson mit einem Nerd im Schlepptau als Natural Born Zombie-Killer aufräumt.


Zombieland

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Erhältlich seit:
22.04.2010

Komödie/ Horror

USA 2009
Laufzeit: 88 Min.
FSK: ab 16

Woody Harrelson
Jesse Eisenberg
Emma Stone

Regie: Ruben Fleischer
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Zombieland

Der Neurotiker Columbus hat so seine eigenen Methoden, um die Zombies auszuschalten, die seit einer Viruskatastrophe die Welt bevölkern, und hält sie in einem genauen Regelwerk fest. Er trifft auf den bis an die Zähne bewaffneten Cowboy Tallahassee, der sich als noch besserer Zombie-Exterminator herausstellt. Sie schließen sich zusammen, um gemeinsam der Plage Herr zu werden bzw. weitere Überlebende zu finden. Unterwegs werden die beiden von zwei Schwestern übers Ohr gehauen, die ihnen Auto und Ausrüstung klauen.

Trocken-witzige Horrorkomödie, in der Woody Harrelson mit einem Nerd im Schlepptau als Natural Born Zombiekiller aufräumt. Inszeniert hat die spritzige Buddycomedy mit Showdown im Vergnügungspark Debütregisseur Ruben Fleischer. Dank der trefflichen Kombination von Wortwitz, vergleichsweise zahmem Splatter-Slapstick und sympathischen Schauspielern (neben Harrelson agieren Jesse Eisenberg aus "Adventureland" und "Little Miss Sunshine" Abigail Breslin) hat "Zombieland" wie die ähnlich gestrickte Zom-Com "Shaun of the Dead" beste Chancen auf Kultstatus.

Zombieland

Trocken-witzige Horrorbuddykomödie, in der Woody Harrelson mit einem Nerd im Schlepptau als Natural Born Zombie-Killer aufräumt.

Im Prolog schildert der ungelenke Teenager Columbus (Jesse Eisenberg aus "Adventureland") im Voiceover, wie die Bevölkerung von einem Zombievirus dezimiert worden ist und es kaum noch Nicht-Infizierte gibt. Texteinblenden wie "Cardio" (Kardio-Fitness) und "Anschnallen" illustrieren die verschiedenen zwischen umsichtig und übervorsichtig angesiedelten Überlebensstrategien in seinem Kampf gegen die blutrünstigen Untoten. Die anschließenden Opening Credits in Zeitlupe zeigen die unappetitlich sabbernden Zombies in ihrer ganzen herrlichen Gore-Glorie. Ihre Opferjagd wird mit hervorragendem Effekt zu Metallicas "For Whom The Bell Tolls" unterlegt, womit der Auftakt dieser spritzigen Splatterorgie von Debütregisseur Ruben Fleischer stimmungsvoll selbstironisch eingeläutet wird.

Eingangs ist der einsame Verlierertyp Columbus noch im Alleingang als Zombie-Exterminator unterwegs, doch dann trifft er auf den unerschrockenen und supercoolen Tallahassee (Harrelson). Bis an die Zähne bewaffnet, mit Cowboyhut und Schlangenlederjacke und einer unerschütterlich-unerbittlichen Kickass-Attitüde ausgerüstet, hat sich der ehemalige Familienvater zum ultimativen Untotenbeseitiger entwickelt. Sei es Maschinengewehr, Machete, Baseballschläger oder Heckenschere, Tallahassee findet stets das richtige Mittel zum Zombie-Entsorgungs-Zweck. Nach anfänglichem Zögern einigen sich der großspurige Macho und die bedächtige Bohnenstange gemeinsame Sache zu machen und begeben sich auf einen Roadtrip quer durchs postapokalyptische Land. Columbus, der sich in drolligen Voiceover-Offenbarungen als sexuell unerfahrener sozialer Außenseiter zu erkennen gibt, hofft seine Eltern in Ohio lebend vorzufinden, während es seinen Weggefährten nach Florida zieht. Unterwegs geben die beiden ungleichen Buddies Scharen von Zombies Saures, bis sie von zwei jungen Mädchen aufs Kreuz gelegt werden. So reißen sich die kesse Wichita (Emma Stone fungierte bereits in "Superbad" als Herzensbrecherin für unsichere Teenieboys) und ihre kleine Schwester Little Rock ("Little Miss Sunshine" Abigail Breslin) mit einem ausgekochten Trick Auto und Ausrüstung von Tallahassee und Columbus unter den Nagel. Doch das Schicksal führt sie wieder zusammen und nun setzen die vier Überlebenden ihre Odyssee durch Zombieland gemeinsam fort. In Folge keimt eine Romanze auf, Bill Murray (der sich selbst spielt) wird ein urkomischer Besuch in seiner Hollywood-Villa abgestattet, bis sich in einem Vergnügungspark das Grand Finale anbahnt, bei dem noch mal so richtig schön die Splatter-Sau raus gelassen wird.

Dank der trefflichen Kombination von Wortwitz, Schlagfertigkeit, Splatter-Slapstick und sympathischen Schauspielern hat "Zombieland" wie die ähnlich gestrickte Zom-Com "Shaun of the Dead" beste Chancen zum Kultklassiker zu avancieren. ara.

Darsteller:  Woody Harrelson   als Tallahassee
  Jesse Eisenberg   als Columbus
  Emma Stone   als Wichita
  Abigail Breslin   als Little Rock
  Amber Heard   als 406
  Bill Murray   als Bill Murray
  Derek Graf   als Clown Zombie
 
Regie:  Ruben Fleischer  
Buch:  Sheldon Turner  
  Rhett Reese  
  Paul Wernick  
Musik:  David Sardy  
Kamera:  Michael Bonvillain  
Produzent:  Gavin Polone  

Hugh Jackman hat seine Hoden am Kinn

Siamesische Zwillinge, Fettsäcke, Dummköpfe: Peter Farrelly macht vor keinem Tabu halt, politische Korrektheit Fehlanzeige. Nun wagt er sich gar an die Kombination aus körperlicher Missbildung und derbem Genitalwitz.

Hier scheint noch alles am rechten Platz... (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Hier scheint noch alles am rechten Platz... (Foto: Kurt Krieger)

Seit "Dumm und Dümmer" steht der Name Peter Farrelly für die absolut respektlose Sorte Humor. Ein Ruf, den er mit Werken wie "Verrückt nach Mary", "Unzertrennlich" und zuletzt "Nach 7 Tagen ausgeflittert" zementiert hat.

Doch was der Klamaukmeister nun gedreht hat, ist selbst für Farrelly-Verhältnisse ein starkes Stück: In seiner neuen Episodenkomödie zeigt er Superstar Hugh Jackman als Mann, dessen Hoden nicht anatomisch korrekt im Schritt baumeln, sondern direkt unter dem Kinn.

Kate Winslet hat dabei das zweifelhafte Vergnügen, mit Hugh Jackman ein Rendezvous zu erleben. Das Seltsame dabei: Außer ihr scheint niemand die unglaubliche Missbildung ihres Gegenübers zu bemerken!

Hugh Jackman trägt seine Familienjuwelen zur Schau

Das Ganze ist einer von mehreren Kurzfilmen, die Peter Farrelly zu einer noch unbetitelten Episodenkomödie verknüpft. Zumindest die Geschichte mit Hugh Jackman und Kate Winslet hat aber schon einen Namen: "The Catch", was soviel bedeutet wie "Der Haken an der Sache".

In weiteren Episoden werden neben Jackman und Winslet unter anderem Gerard Butler, Naomi Watts und Sam Rockwell zu sehen sein. Auch Gastregisseure sind am Werk, so zum Beispiel "Rush Hour"-Macher Brett Ratner und "Spider-Man"-Schönheit Elizabeth Banks mit ihrem Regie-Debut.

"Zombieland"-Darstellerin Emma Stone, die ebenfalls in einem der Kurzfilme mitspielt, zeigt sich von "The Catch" begeistert: "Die Episode mit Hugh Jackman und Kate Winslet ist die einzige außer meiner eigenen, die ich bisher gesehen habe. Ihr werdet nicht glauben, was ihr da zu sehen bekommt, es ist so verdammt lustig! Das ist wirklich unglaublich krasser Humor!"

Nun mag man über diese Art Witz geteilter Meinung sein. Aber es ist das erste Mal, dass anerkannte Schauspieler vom Range Hugh Jackman und Kate Winslet mit Peter Farrelly arbeiten. Also muss schon irgendwas dran sein an dem schrägen Genitalspaß ...

 

Zombieland in der Fotoshow

 

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