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Zorn der Titanen

Fortsetzung zum Fantasy-Hit "Kampf der Titanen": Zehn Jahre nach seinem Sieg über den Kraken gerät Perseus (Sam Worthington) erneut zwischen die Fronten von Titanen und Olympischen - die diesmal die ganze Welt zu zerstören drohen!


Zorn der Titanen

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Erhältlich seit:
03.08.2012

Originaltitel: Wrath of the Titans

Fantasy/ Action

USA 2012
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 12

Sam Worthington
Ralph Fiennes
Liam Neeson

Regie: Jonathan Liebesman
Warner Home Video Germany

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Zorn der Titanen

Seit Halbgott Perseus den Kraken besiegt hat, führt er mit seinem Sohn ein Leben als friedlicher Fischer. Doch die mangelnde Verehrung der Gottheiten hat deren Verfall beschleunigt, so dass Hades Zeus in die Unterwelt entführt, um ihn ihrem monströsen Vater Kronos zu opfern. Befreit er das flammende Ungeheuer aus seinem Gefängnis Tartarus, verspricht ihm dieses ewiges Leben. Kronos' Höllengetier formiert sich, die Erde zu vernichten, und Perseus fällt es wieder einmal zu, die Apokalypse abzuwenden.

Nach "Kampf der Titanen" aus dem Jahr 2010 folgt ein an aufwändigem Feuerzauber reiches Sequel, dieses Mal unter der Regie von Jonathan Liebesman ("World Invasion: Battle Los Angeles"), der das Spektakel in moderner Kriegsästhetik ablichtet. Mit von der Partie, wenn Übermenschen und Gottheiten mit Superkräften aufeinander einschlagen, sind die Stars des Originals, komische Sidekicks, dramatische Vater-Sohn-Konflikte, sehenswerte Fantasy-Landschaften und eine nachgerade physisch spürbare Fire-Power.

Zorn der Titanen

Jonathan Liebesmans Fortsetzung von "Kampf der Titanen" präsentiert das bewährte Mythen-Spektakel als aufwändigen Feuerzauber mit verbesserten Effekten.

Griechenland boomt - wenigstens als Hollywoods Fantasy-Reich, weil die ausgetüftelte Mythologie samt ihres streitsüchtigen Pantheons Amerikas Durst nach Attraktionen, Helden, kriegerischen Sagen und religiöser Überhöhung wie kaum etwas anderes stillt. Jonathan Liebesman hat sich nach günstigen Horror-Episoden wie "Texas Chainsaw Massacre: The Beginning" mit dem Destruction-Derby "World Invasion: Battle Los Angeles" für diese martialische Nonstop-Action empfohlen, die auf die Originalbesetzung und etablierte Elemente zurückgreift, seinen Aufwand aber beträchtlich höher dimensioniert. Und deutlich mehr Humor hinzufügt.

Wieder einmal kann ein Recke seinem Schicksal nicht entfliehen, also muss der kampfesmüde Perseus (Sam Worthington) nach zehn Jahren als friedlicher Fischer und alleinerziehender Vater von Helios sich eines Feuerspeiers erwehren und anschließend losziehen, seinen gefangenen Vater Zeus (Liam Neeson) aus der Unterwelt zu befreien. Denn Hades (Ralph Fiennes) hat gehandelt, wobei er einen faustischen Pakt mit Kronos eingegangen ist, das urzeitliche Monstrum - und Vater aller Götter - aus seinem Gefängnis zu befreien - für die Garantie der eigenen Unsterblichkeit. Dass dabei die Erde im Glutfeuer teuflischer Kreaturen vernichtet wird, will Perseus mit seinen Kampfgefährten verhindern und beginnt durch sehenswerte Fantasy-Landschaften eine Reise zum Mittelpunkt der Erde. Sie führt über Zyklopen-Inseln, das gigantische unterirdische Steinlabyrinth des Minotaurus bis in die Hölle, die den Minen von Moria ähnelt - ebenso wie Kronos als Verwandter des Balrog erscheint.

Damit steht wieder fest: Die Götter müssen verrückt sein, sind aber differenzierter als im Vorgänger gezeichnet, womit die Konflikt-Linien zwischen Vätern und Söhnen (sowie Brüdern) mehr dramatische Power erreicht. Dass man mit Ares, dem Gott des Krieges, keinen Frieden schließen kann, kommt dem schweißtreibenden Kriegsabenteuer zu Pass, dessen Stil und Kamera ein intensives Mitten-drin-Gefühl vermittelt. Wenn sich Tartarus' Tore öffnen, wirkt "Battle: Los Angeles" nach mit seiner modernen Kriegsästhetik und Kronos' Lavagewalt gleicht einem Vulkanausbruch aus nächster Nähe. Wuchtiger und kerniger lassen sich die zahlreichen Zweikämpfe und explosiven Schlachten nicht auf die 3D-Leinwand hieven. tk.

Zorn der Titanen

Zehn Jahre nach dem Sieg über den monströsen Kraken möchte Perseus ein beschauliches Leben als Fischer und alleinerziehender Vater seines kleinen Sohnes führen. Doch die Götter kämpfen mit den Titanen weiterhin um die Vorherrschaft: Weil sie von den Menschen kaum noch verehrt werden, verlieren die Götter ihre Macht über die eingekerkerten Titanen und ihren grimmigen Anführer Kronos. Zeus wird von Hades verraten und in die Unterwelt verschleppt, und Perseus kann sich auch diesmal seiner Berufung als Held nicht entziehen - er muss Zeus befreien und die Menschheit vor der Tyrannenherrschaft der Titanen bewahren.

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Sam Worthington   als Perseus
  Ralph Fiennes   als Hades
  Liam Neeson   als Zeus
  Danny Huston   als Poseidon
  Édgar Ramírez   als Kriegsgott Ares
  Bill Nighy   als Hephaestus
  Toby Kebbell   als Agenor
  Rosamund Pike   als Königin Andromeda
  Matt Milne   als Agathon
  Lily James   als Korrina
  Lamberto Guerra   als Timon
 
Regie:  Jonathan Liebesman  
Buch:  Dan Mazeau  
  David C. Johnson  
Musik:  Javier Navarrete  
Kamera:  Ben Davis  
Produzent:  Basil Iwanyk  
  Polly Johnsen  

Guy Pearce findet sich talentierter als Liam Neeson

Wenn Christopher Nolan seine Filme besetzt, dann wäre wohl jeder Schauspieler gerne dabei. Manchmal scheitert eine Beteiligung aber auch daran, dass man einfach zu jung ist.

Guy Pearce ist einfach zu attraktiv für die Rolle des Ra's al Ghul (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Guy Pearce ist einfach zu attraktiv für die Rolle des Ra's al Ghul (Foto: Kurt Krieger)

Guy Pearce und Liam Neeson können sich beide nicht über zu wenig Arbeit beschweren. Neeson ist seit dem 29. März mit "Zorn der Titanen" und seit dieser Woche mit "The Grey - Unter Wölfen" und "Battleship" omnipräsent auf den Leinwänden vertreten. Pearce zieht dann seinerseits mit den Science Fiction-Spekakeln "Lockout" (10. Mai) und "Prometheus - Dunkle Zeichen" (8. August) nach. Man teilt das Kinojahr also scheinbar friedlich unter sich auf.

Wenn Liam Neeson aber ab dem 20. Juli in "The Dark Knight Rises" wieder in seiner Rolle als Ra's al Ghul aus "Batman Begins" zu sehen ist, dann dürfte Guy Pearce das auch mit einem weinenden Auge sehen. In einem Interview verriet er jetzt, dass Regisseur Christopher Nolan, mit dem Pearce "Memento" drehte, auch mit ihm über den Part gesprochen hatte. Auf die Frage, ob er für die Rolle von Batmans Mentor nicht sowieso zu jung sei, antwortete der Australier: "Viel zu jung. Zu hübsch, zu jung, zu talentiert. Sie brauchten diesen alten Typ abgehalfterter Jedermann."

Australischer Humor

Doch natürlich stellte Pearce seinen Kommentar sogleich lachend richtig: "Sorry, Liam, das ist nicht wahr. Du weißt, dass ich dich liebe." Und auch wenn diese Zusammenarbeit mit Nolan an seiner "Jugend" scheiterte, so würde Pearce jederzeit gerne wieder mit dem Regisseur drehen: "Er ist offensichtlich ein brillanter Kerl, also wäre das großartig."

Für Action-Filme ist Pearce durch den von Luc Besson produzierten "Lockout" auf jeden Fall bestens gewappnet. Denn in seiner Rolle als Ex-Agent hat er schon mal Bekanntschaft mit den Strapazen des Genres gemacht und gewaltig an Muskelmasse zugelegt. Wie der athletische Guy Pearce sich schlägt, dass können die Zuschauer dann ab dem 10. Mai selbst beurteilen.

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