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Kaufvideo
Erhältlich seit:
14.10.2010
Deutschland 2007
Laufzeit: 86 Min.
FSK: ab 6
Prof. Norman G. Dyhrenfurth
Reinhold Messner
Sir Christian Bonington
Regie: Jürgen Czwienk, ...
EuroVideo Bildprogramm

Portrait der Bergsteiger-Familie Dyhrenfurth bei ihren legendären Expeditionen ins Himalaya, das in den Dreißigerjahren des letzten Jahrhunderts noch unbezwungen war.
Ganze 70 Jahre umspannt die Extrembergsteiger-Dokumentation von Jürgen Czwienk und Andreas Nickel, die die Thematik von "Sturz ins Leere" und "Am Limit" um eine historische Dimension erweitern, die nicht nur Alpinismus, sondern auch Film- und Zeitgeschichte beinhaltet. Im Zentrum der vielen historischen Originalaufnahmen stehen die deutsch-schweizer Bergsteigerlegenden Hettie und Günter Oskar Dyhrenfurth, die sich zu Beginn der Dreißigerjahren dem Rennen um den "dritten Pol" anschlossen. Der Begriff steht für den Mount Everest, der damals, wie alle 14 Achttausender im Himalaya, noch nie bezwungen und von den Briten, die beim Nord- und Südpol zu spät kamen, zum dritten Pol stilisiert wurde. Doch sowohl ihre als auch eine Expedition der gerade an die Macht gekommenen Nationalsozialisten scheiterten, weshalb bei den Olympischen Spielen 1936 das Ehepaar Dyhrenfurth für ihre waghalsige Pionierarbeit die Goldmedaille für Alpinismus erhielt. Danach mussten die Bergsteiger jüdischer Abstammung erleben, wie der aufziehende Krieg die Finanzierung weiterer Unternehmungen verhinderte und schließlich viele Verwandte von den Fanatikern liquidiert wurden. Erst 1952 legten sie, kurz unter dem Gipfel des Mount Everest gescheitert, den Grundstein für die Erstbesteigung ein Jahr darauf.
Ein Voice-Over erzählt das anhand von verschollen geglaubten, restaurierten Aufnahmen aus dem Dyhrenfurth-Archiv und dem des Deutschen Alpenvereins. Dazu illustrieren Computeranimationen die Situation im Himalaya und in historischen Kostümen nachgestellte Szenen die in den Alpen, während die Bergsteigerikonen Reinhold Messner und Sir Christian Bonington die Aktion aus heutiger Sicht vor ihrem eigenen Erfahrungshintergrund kommentieren. Eigentlich aber führt Dyhrenfurths heute neunzigjähriger Sohn Norman durch den Film, beschreibt Erfolge und Scheitern, Triumphe und Tragödien. Auch die eigenen: Er führte die Familientradition fort und leitete 1963, nach diversen Bergsteigerfilmen als Kameramann für Zinnemann und Eastwood, für die National Geographic Society eine eigene Großexpedition zum Mount Everest. Nach dem Erfolg empfing ihn John F. Kennedy im Weißen Haus - nur drei Monate vor den tödlichen Schüssen in Dallas. Aber zehn Jahre später endete ein internationales Projekt in einer Katastrophe: Leben und Tod sind sich nirgends näher als in jener menschenfeindlichen Bergwelt aus Fels und Eis. tk.
In den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts ziehen das Ehepaar Hettie und Günter Oskar Dyhrenfurth in zwei aufsehenerregenden Expeditionen in den Himalaya. Keiner der Achttausen- der ist bis dahin bestiegen und so liefern sie sich mit einer konkurrierenden Nazi-Expedition ein packendes Rennen zum "dritten Pol", den höchsten Bergen dieser Erde. Sie filmen dabei als erste bis in größte Höhen. Für ihre Erfolge werden die jüdischstämmigen Bergsteiger 1936 bei den Olympischen Spielen von Berlin sehr zum Leidwesen der Nazis mit der Goldmedaille für Alpinis-mus geehrt. Ihr Sohn Norman, heute über 90 Jahre alt, erzählt zum ersten Male die Saga dieser au-ßergewöhnlichen Familie, die über 70 Jahre Alpinismus-, Film- und Zeitgeschichte beschreibt. Norman Dyhrenfurth tritt später in die Fußstapfen seiner Eltern und leitet, bzw. filmt sieben bahnbrechende Himalaya-Expeditionen, darunter die erste amerikanische Besteigung des Mount Everest 1963. Er wird dafür von Präsident John F. Kennedy im Rosengarten des Weißen Hauses geehrt. Norman Dyhrenfurth selbst führt in ergreifender Weise durch den Film und das bewegte Leben, das seine Eltern und er geführt haben. Die Bergsteigerlegenden Reinhold Messner und Sir Christian Bonington stellen in packenden Interviews die Dyhrenfurth-Expeditionen in den zeitgeschichtlichen Zusammenhang und vermitteln ein intensives Miterleben der heroischen Erfolge und des tragischen Scheiterns.
Norman Dyhrenfurth selbst führt in ergreifender Weise durch den Film und das bewegte Leben, das seine Eltern und er geführt haben. Die Bergsteigerlegenden Reinhold Messner und Sir Christian Bonington stellen in packenden Interviews die Dyhrenfurth-Expeditionen in den zeitgeschichtlichen Zusammenhang und vermitteln ein intensives Miterleben der heroischen Erfolge und des tragischen Scheiterns.
Quelle: EuroVideo
| Darsteller: | Prof. Norman G. Dyhrenfurth | ||
|---|---|---|---|
| Reinhold Messner | |||
| Sir Christian Bonington | |||
| Regie: | Jürgen Czwienk | ||
| Andreas Nickel | |||
| Buch: | Andreas Nickel | ||
| Jürgen Czwienk | |||
| Musik: | Enjott Schneider | ||
| Kamera: | Tibor Szalma | ||
| Denis Ducroz | |||
| Produzent: | Andreas Nickel | ||
Zum dritten Pol in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Bildformat: 1:1,78/16:9
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