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Kaufvideo
Erhältlich seit:
28.04.2009
Originaltitel: Between Strangers
Kanada/Italien/USA 2002
Laufzeit: 92 Min.
FSK: ab 12
Sophia Loren
Mira Sorvino
Deborah Unger
Regie: Edoardo Ponti
Cine Plus Entertainment

Als ihren 100. Film etikettiert Sophia Loren ihre erste Zusammenarbeit mit ihrem Sohn Edoardo Ponti. Angesichts der vielen frühen Komparsenrollen der italienischen Diva braucht man einen Mathematiker, um den Nachweis für dieses Jubiläum zu führen, aber nur ein sentimentales Herz, um es angemessen würdigen zu können. Nach seinem eigenen Drehbuch erzählt Ponti von drei Frauen, die sich von ihren biographischen Fesseln befreien - und dies mit einer starken Besetzung, die mit der Frontfigur Loren die beste Werbung für diese sensiblen Porträts seelischer Verwundungen ist.
Natürlich mutet die geballte Tristesse der drei beobachteten Schicksale wie ein Analyseprotokoll eines Suizidseminars an. Natürlich benutzt Ponti reduziert subtile Metaphern, wenn er die Sehnsucht der drei Frauen durch das Bild eines fröhlichen Mädchens illustriert, das nur sie wahrnehmen können. Und natürlich ist es unglücklich, wenn der depressivste Charakter wie schon in Altmans "Short Cuts" wieder eine Cellistin ist, als wäre Schwermut etwa für eine Querflötistin undenkbar. Aber das sind im Grunde die einzigen Mängel, die man Pontis Film zur Last legen möchte, der mit bedächtigem Tempo seine Charaktere und ihre Lebenssituation vorstellt und sich Zeit nimmt, in sie hineinzuhorchen. Wenn man so will, ist "Zwischen Fremden" ein zwischenmenschlicher Actionfilm, denn aus Beziehungen entwickelt er psychologische Spannung und einige erstklassige schauspielerische Leistungen.
Pontis Film beginnt standesgemäß mit einer Nahaufnahme seiner bald 70-jährigen Mutter, deren Gesicht diese Intimität immer noch mühelos erträgt. Loren spielt Olivia, die vor Jahrzehnten ihr Kind zur Adoption freigeben musste und sich dafür durch die Ehe mit einem ungeliebten, im Rollstuhl verbitterten Mann bestrafte. Ihre Befreiung ist die Wiederentdeckung ihres Jugendtraums und schließlich auch die Begegnung mit ihrer Tochter, die auch ohne melodramatische Identitätsgeständnisse zu den berührendsten Momenten des Films zählt. Mira Sorvino ist als Fotografin Natalia zu sehen, die nach ihrem ersten großen Cover erkennen muss, dass es ihr nicht genügt, das Leben ihres berühmten Vaters zu leben und damit für das perfekte Bild die eigenen Emotionen zu opfern. Deborah Kara Unger schließlich ist die Cellistin, die ihre Familie verlässt, um ihren aus der Haft entlassenen Vater, den Mörder ihrer Mutter, zu richten.
Zwischen diesen drei Schicksalen surft Pontis Drehbuch, ohne nun jedes seelische Mysterium im verbalen Detail erklären zu wollen. "Zwischen Fremden" ist kein Film der Aussprachen, sondern der Andeutungen. Es ist ein Film der Schauspieler, der Gesichter, der Beobachtung. Für Zyniker und Kassenrekordstatistiker ungeeignet, aber gerade zur emotionalen Vorweihnachtszeit ein Film, für den sich eine Jubilarin keinesfalls schämen müsste. kob.
"Zwischen Fremden" erzählt die Geschichte dreier Frauen die sich nicht kennenn, aber dennoch durch ihre Träume, Wünsche und Ängste verbunden sind. Olivia (Sophia Loren) ist die Malerin die ein dunkles Geheimnis aus ihrer Jugend bedrückt. Natalia (Mira Sorvino) hat gerade ihr erstes Foto für die Titelseite eines Magazins geschossen und muss sich nun aber die Frage nach dem Preis dafür stellen. Catherine (Deborah Kara Unger) ist eine gefeierte Cellistin, die sich aus unerklärlichen Gründen mehr und mehr von ihrer Familie und ihrer Umwelt abkapselt...
Quelle: Cine Plus
| Darsteller: | Sophia Loren | als Olivia | |
|---|---|---|---|
| Mira Sorvino | als Natalia | ||
| Deborah Unger | als Catherine | ||
| Pete Postlethwaite | als John | ||
| Klaus Maria Brandauer | als Alexander | ||
| Gérard Depardieu | als Max | ||
| Malcolm McDowell | als Alan | ||
| Wendy Crewson | als Amanda Trent | ||
| Andrew Tarbet | als George | ||
| Regie: | Edoardo Ponti | ||
| Buch: | Edoardo Ponti | ||
| Musik: | Zbigniew Preisner | ||
| Kamera: | Gregory Middleton | ||
| Produzent: | Elda Ferri | ||
| Gabriella Martinelli | |||
Zwischen Fremden in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 2.0, Englisch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Bildformat: 1:1,78/16:9
Star
Sophia Loren
Wie Gina Lollobrigida war sie in den 50er- und 60er-Jahren Symbol der wieder erstarkten italienischen Nation. Sophia Loren, 1934 in Rom geboren...
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Pete Postlethwaite
Für seine Rolle des 15 Jahre unschuldig inhaftierten Vaters, der in Jim Sheridans IRA-Drama "Im Namen des Vaters" seine Integerität...
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