
Le Ly wird 1949 in Vietnam geboren und wächst in einem armen Dörfchen auf. Sie erlebt den Krieg in all seiner Grausamkeit, wird vergewaltigt, gefoltert, verstoßen und muß mitansehen, wie ihr Land aufgerieben wird. Als Prostituierte geht sie nach Saigon. Dort lernt sie den GI Steve kennen, der sie heiratet und 1970 mit nach San Diego nimmt. Aber der Beschützer entpuppt sich als psychisch zerstörtes Wrack, das seinem Leben selbst ein Ende setzt. Auf eigene Faust meistert Le Ly fortan ihr Leben.
Mit dem ersten großen Hollywood-Film, der über den Vietnam-Krieg aus den Augen der wahren Opfer berichtet, beendet Oliver Stone seine mit "Platoon" und "Geboren am 4. Juli" begonnene Vietnam-Trilogie. Das ergreifende, wahre Schicksal von Le Ly Hayslip ist das komplexeste und bewegendste von Stones Epen. Die Newcomerin Hiep Thi Le und Tommy Lee Jones ("Auf der Flucht") vervollkommnen Oliver Stones neues Meisterwerk, das nach enttäuschendem Abschneiden im Kino auf Video voll einschlagen wird.