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Zwischen Pankow und Zehlendorf

Familiendrama, in dem ein junges Mädchen in den Nachkriegsjahren zwischen Ost- und Westberlin pendelt.


Zwischen Pankow und Zehlendorf

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Erhältlich seit:
15.10.2007

Drama

Deutschland 1990-1991
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 12

Corinna Harfouch
André Hennicke
Kathrin Ackermann

Regie: Horst Seemann
ICESTORM Entertainment

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Im Berlin der fünfziger Jahre verbringt die elfjährige Susanne ihre Zeit abwechselnd im östlichen Pankow bei ihrer Mutter und ihrer Schwester sowie im westlichen Zehlendorf, wo die wohlhabende Großmutter der Klavierschülerin den Besuch einer Musikschule ermöglicht. Der aus ihrer Sicht gut eingerichtete Alltag findet ein Ende, als ihr Vater Emil traumatisiert aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrt und beginnt, das Leben der Familie neu zu ordnen.

Pathetisches Familiendrama, mit dem der ostdeutsche Regisseur, Autor und Komponist Horst Seemann ("Levins Mühle") aus den Nachwendejahren in die Nachkriegszeit zurückblickte. Trotz prominenter Besetzung mit Corinna Harfouch und André Hennicke stieß der auf einem Roman von Rita Kuczynski beruhende, didaktisch ausgerichtete Film auf nur geringe Resonanz beim Publikum. Letzter Film, bei dem Seemann Regie führte.

Musik ist für sie wie die Luft zum Atmen. Ein Leben ohne ihr Klavier kann sich Susanne nicht vorstellen. Die Elfjährige wohnt mit der älteren Schwester und der Mutter Isolde in Pankow. Auch acht Jahre nach Kriegsende ist der Bezirk noch immer schwer von den Bombeneinschlägen gezeichnet ist. Die Mutter schuftet Tag und Nacht - doch voller Überzeugung - für den Wiederaufbau und die Errichtung eines "gerechten Systems" im Osten. Da bleibt wenig Zeit für die Kinder. Deshalb fährt Susanne zu Großmutter Nora - selbst Sängerin und wohlbetucht Dame- ins westliche Zehlendorf, um ihren Musikunterricht wahrzunehmen. Unbeschwert pendelt das begabte Mädchen zwischen den beiden Welten. Da kehrt Vater Emil aus der Gefangenschaft zurück. Für die Schwestern ist er ein Fremder. Traumatisiert vom Erlebten, versucht er, die Bilder des Krieges im Alkohol zu ertränken, überträgt seine Ängste auf Frau und Kinder und ändert deren Alltag völlig: vorbei ist es mit den Kinderspielen, vorbei auch die Zeiten des Klavierspielens für Susanne. In dem verzweifelten Kind reift ein Plan...

Frei nach Motiven des Romans "Wenn ich kein Vogel wär" von Rita Kuczinski

Quelle: Icestorm

- Animierte Kapiteleinteilung
- Biografien und Filmografien der Filmschaffenden
- "Vergesst uns nicht" - André Hennicke im Gespräch (Doku, 2007)
- Bilder-Galerie - Trailer

Quelle: Icestorm

Darsteller:  Corinna Harfouch  
  André Hennicke  
  Kathrin Ackermann  
  Susanne Bormann  
  Ulrike Dräger  
  Katerina Jacob  
 
Regie:  Horst Seemann  
Buch:  Horst Seemann  
  Rita Kuczynski  
Musik:  Horst Seemann  
Kamera:  Otto Hanisch  
Produzent:  Dorothea Hildebrand  
 

Fassungen

 

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Features

 

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Corinna Harfouch

Ihr hellwacher Blick sticht ins Auge, weil er Neugier, Skepsis, Belustigung, Spott und gnadenlose Verachtung vermittelt, selten Hingabe...

 

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André Hennicke

André Hennicke begann seine Karriere als Schauspieler am Theater, später drehte er Filme bei der DEFA. Nach der Wende wurde der...